Noch ist nichts entschieden / Gute Karten haben SC Baccum und SC Spelle/Venhaus - Altenlingen bangt

Da im Tischtennis-Sport keine Rückrunde gespielt wird, ist durch die

Corona-Zwangspause quasi in allen Staffeln Saisonhalbzeit. Sogenannter Weihnachtsmeister in der 1. Herrenbezirksklasse ist Union Lohne.

 

Immerhin vier emsländische Clubs mischen ebenfalls im Titelkampf mit. Der SC Baccum führt nicht die Tabelle an, ist aber mit einigen Spielen im Rückstand. Da die Mannschaft noch ohne Minuszähler ist, hat das Sextett in der Machtarithmetik die besten Karten. Gleich vier Akteure haben in den bisherigen nahezu rauschhaften Siegen noch kein Einzel abgegeben, was die Ausgangsposition besonders gut illustriert.

Gut im Rennen ist auch der SC Spelle/Venhaus. Ausnahmslos anspruchsvolle Partien musste das Team absolvieren und behauptete sich dabei nervenstark gegen den Haselünner SV und den Spitzenreiter Union Lohne (jeweils 7:5). Lediglich bei der 4:8-Niederlage beim SV Bawinkel II gerierte der SC keine Gefahr. Ein authentischer Spieler ist Ansgar Reekers, der sich lediglich dem Haselünner Niko Korte in fünf Sätzen beugen musste.

Der Haselünner SV hat bereits sechs Begegnungen hinter sich, kann aber mit vier Minuspunkten den Titelgewinn aus eigener Kraft nicht mehr realisieren. Glamourös war die Vorstellung gegen den SV Bawinkel II (10:2), bitter die knappen

5:7-Niederlagen gegen Olympia Laxten III und den SC Spelle/Venhaus. Absolute Qualitätsspieler sind die bis dato ungeschlagenen Ali Kanan und Arno Korte.

Die gleichen Vorzeichen gelten für den punktgleichen SV Bawinkel II, der ebenfalls bereits sechs Partien bestritten hat. Bei den desaströsen Niederlagen gegen Union Lohne und den Haselünner SV fand die Mannschaft nicht statt. Bei drei hauchdünnen 7:5-Siegen gegen mittelmäßige Teams musste das Sextett bis an die Grenzen gehen. Positiv spielten bislang Holger Siemers (7:3) und Jürgen

Wübbels (8:4).

Olympia Laxten III rangiert mit ausgeglichenem Punktestand im Mittelfeld. Ein inflationärer Spielereinsatz führte zu überflüssigen Minuszählern. Der Topspieler Danny Lombardo stand nur zweimal im Aufgebot. Gegen den Tabellenführer Union Lohne (5:7) stand der Neuling dicht vor einer Überraschung, unnötig war das Remis gegen Union Emlichheim.

Noch ohne zählbaren Erfolg ist der ASV Altenlingen, ein Federgewicht in der Liga. Nur gegen den SV Bawinkel II (5:7) war mehr möglich. Mithalten konnte Kai Obermeyer (5:1).

 

Großes hat Ansgar Reekers mit dem SC Spelle/Venhaus vor. Foto: G. Bruns


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