Magischer Endspurt des TV Meppen / Tischtennis-Kreisliga - Rückkehr in Bezirksklasse

In der Tischtennis-Herrenkreisliga Emsland/Mitte sicherte sich der TV Meppen mit einem grandiosen Endspurt den Titel und kehrt damit nach zwei Jahren in die Bezirksklasse zurück.

Die Mannschaft glaubte auch nach drei Auftaktniederlagen an sich und steigerte sich kontinuierlich. In der Rückrunde blieb die Mannschaft sogar ohne Punktverlust und katapultierte sich mit einem einzigartigen Sieges-Festival an die Tabellenspitze. Beim coronabedingten Saisonabbruch hatte der Meister die Verfolger Olympia Laxten IV und den Stadtkonkurrenten Union II bereits knapp besiegt. Extreme Nervenstärke charakterisierte den TV, der bei besonders engen Spielen immer noch zulegen konnte und sich der gesamten Saison viermal hauchdünn mit 9:7 behauptete. Hervorzuheben ist besonders der Spitzenspieler Thomas Müller, der mit einer Einzelbilanz von 20:2 zum klassenstärksten Akteur avancierte.

Meister und Aufsteiger: Thomas Krüger (links), Thomas Müller, Jörg Robbe, Matthias Gumprich, Heinz Muke und der Teamchef Nils Otten. Foto: Georg Bruns

Olympia Laxten war nicht zu schlagen

In der Tischtennis-Jugendkreisliga der Region Emsland/Grafschaft Bentheim blieb Olympia Laxten ungeschlagen und sicherte sich als Vizemeister die Aufstiegsoption. Das alles entscheidende Spiel gegen den Spitzenreiter Hoogsteder SV kam wegen des coronabedingten Saisonabbruchs nicht mehr zur Austragung.

Zur Aufstiegsmannschaft gehören Mischa von Norren (links), Marian Schupe, der in allen zwölf Einzeln als Sieger vom Tisch ging, und Danny Schenk.

Bruns-Foto

SV Rastdorf der wahre Meister

In der 2. Tischtennis-Herrenkreisklasse Emsland/Nord blieb der SV Rastdorf ohne jede Niederlage und sicherte sich mit großem Vorsprung den Titel.

Bereits lange vor dem coronabedingten Saisonabbruch stand die Mannschaft als Meister fest. In der gesamten Spielzeit gab der Klub mit dem 6:6-Unentschieden gegen Eintracht Böger III lediglich einen Zähler ab.   

Meisterlich agierten Heinz Frese (links), Alfredo Noppe Reinschmidt, Bernd Kamlage, und Erwin Helle, der als Klassenprimus kein Einzel abgab.

Bruns-Foto

 

SV Bawinkel in der Landesliga

Der SV Bawinkel sicherte sich verdient den Titel der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd. Beim coronabedingten Saisonabbruch hatte die Mannschaft die Verfolger Olympia Laxten (9:3) und Vorwärts Nordhorn (9:6) bereits abgehängt. Damit spielt der Klub künftig erstmals in der Vereinsgeschichte in der Landesliga. Zur Aufstiegsformation gehören Jens Schultealbert (links), Robert Rühlmann, Jonas Saalfeld, Timo Wintels, David Janzen und Kevin Kurbjuweit.

Foto: Georg Bruns

 

Spannung nur im Tabellenkeller / Haselünne dominierte die 2. Tischtennis-Bezirksklasse - Lathen abgeschlagen

In der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord hinterließ der coronabedingte Saisonabbruch nur im Tabellenkeller einige Spuren.

 

Der verlustpunktfreie Titelverteidiger Haselünner SV war nicht wirklich angreifbar. Der Meister hatte das komplette Programm bereits frühzeitig absolviert. Besonders die Brüder Niko (27:8) und Arno Korte (22:6) prägten das Starensemble.

Genauso unumstritten war die Vizemeisterschaft für den VfL Emslage II, der nur gegen den Haselünner SV passen musste. Auf den Spitzenpositionen war der Club mit Tim Schipper (23:3) und dem Neuzugang Wlodzimierz Lechowicz (21:5) glänzend besetzt.

BW Lorup führt das Mittelfeld an. Nach zwei Auftaktniederlagen konsolidierte sich die Mannschaft. Der große Spielerverschleiß mit elf Aktiven ist eigentlich untypisch für diesen Club. Mit Gerd Gerdes (29:1) stellte Blau-Weiß immerhin den Klassenprimus der Liga.

Gut unterwegs in der Klasse war auch BW Papenburg II. Bei einem Dauereinsatz von Marcell Nee, der kaum beschäftigt wurde, wäre mehr möglich gewesen. In den Prestigeduellen mit dem Stadtkonkurrenten TV triumphierte das Sextett.

Der Aufsteiger TV Papenburg hatte immense Anpassungsprobleme, katapultierte sich aber in der Rückrunde in die obere Tabellenhälfte. Vor allem der frühere Aschendorfer Lenard Schaa (23:9) imponierte.

Auch der SV Surwold kann inhaltlich mit der Saison zufrieden sein, Rang sechs ist ein akzeptables Ergebnis für den traditionellen Spätstarter. Ein Angstgegner war das Team für BW Lorup. Der Topspieler Jens Hillebrand wurde seiner Vorbildfunktion einmal mehr gerecht (24:2).

Eine relativ sorgenfreie Spielzeit verlebte der Haselünner SV III, obwohl den alten Zugpferden die Kräfte langsam schwinden. Dabei wahrte Holger Müller seinen Status als Nummer eins. Der 9:7-Sensationssieg gegen BW Papenburg II ließ einige Tiefschläge vergessen.

Dem Tabellenachten Eintracht Emmeln bleibt nach zwischenzeitlichen Krisen dank Corona die Relegation erspart. Der ins Team zurückgekehrte Jörg Krallmann war ein wichtiger Stabilisator.

Mit gleicher Punktezahl ist der nachfolgende Absteiger Eintracht Börger ein absoluter Härtefall. Nach zwei Auftaktsiegen durchlebte der Neuling eine lange Dürrezeit.

Als "Mission impossible" erwies sich diese Saison für das abgeschlagene Schlusslicht Raspo Lathen, wie drei bescheidene Pluspunkte belegen.

Stoische Ruhe und Übersicht charakterisieren Niko Korte vom Meister Haselünner SV. Foto: G. Bruns