Olympia Laxten war nicht zu schlagen

In der Tischtennis-Jugendkreisliga der Region Emsland/Grafschaft Bentheim blieb Olympia Laxten ungeschlagen und sicherte sich als Vizemeister die Aufstiegsoption. Das alles entscheidende Spiel gegen den Spitzenreiter Hoogsteder SV kam wegen des coronabedingten Saisonabbruchs nicht mehr zur Austragung.

Zur Aufstiegsmannschaft gehören Mischa von Norren (links), Marian Schupe, der in allen zwölf Einzeln als Sieger vom Tisch ging, und Danny Schenk.

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SV Bawinkel in der Landesliga

Der SV Bawinkel sicherte sich verdient den Titel der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd. Beim coronabedingten Saisonabbruch hatte die Mannschaft die Verfolger Olympia Laxten (9:3) und Vorwärts Nordhorn (9:6) bereits abgehängt. Damit spielt der Klub künftig erstmals in der Vereinsgeschichte in der Landesliga. Zur Aufstiegsformation gehören Jens Schultealbert (links), Robert Rühlmann, Jonas Saalfeld, Timo Wintels, David Janzen und Kevin Kurbjuweit.

Foto: Georg Bruns

 

SV Rastdorf der wahre Meister

In der 2. Tischtennis-Herrenkreisklasse Emsland/Nord blieb der SV Rastdorf ohne jede Niederlage und sicherte sich mit großem Vorsprung den Titel.

Bereits lange vor dem coronabedingten Saisonabbruch stand die Mannschaft als Meister fest. In der gesamten Spielzeit gab der Klub mit dem 6:6-Unentschieden gegen Eintracht Böger III lediglich einen Zähler ab.   

Meisterlich agierten Heinz Frese (links), Alfredo Noppe Reinschmidt, Bernd Kamlage, und Erwin Helle, der als Klassenprimus kein Einzel abgab.

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Spannung nur im Tabellenkeller / Haselünne dominierte die 2. Tischtennis-Bezirksklasse - Lathen abgeschlagen

In der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord hinterließ der coronabedingte Saisonabbruch nur im Tabellenkeller einige Spuren.

 

Der verlustpunktfreie Titelverteidiger Haselünner SV war nicht wirklich angreifbar. Der Meister hatte das komplette Programm bereits frühzeitig absolviert. Besonders die Brüder Niko (27:8) und Arno Korte (22:6) prägten das Starensemble.

Genauso unumstritten war die Vizemeisterschaft für den VfL Emslage II, der nur gegen den Haselünner SV passen musste. Auf den Spitzenpositionen war der Club mit Tim Schipper (23:3) und dem Neuzugang Wlodzimierz Lechowicz (21:5) glänzend besetzt.

BW Lorup führt das Mittelfeld an. Nach zwei Auftaktniederlagen konsolidierte sich die Mannschaft. Der große Spielerverschleiß mit elf Aktiven ist eigentlich untypisch für diesen Club. Mit Gerd Gerdes (29:1) stellte Blau-Weiß immerhin den Klassenprimus der Liga.

Gut unterwegs in der Klasse war auch BW Papenburg II. Bei einem Dauereinsatz von Marcell Nee, der kaum beschäftigt wurde, wäre mehr möglich gewesen. In den Prestigeduellen mit dem Stadtkonkurrenten TV triumphierte das Sextett.

Der Aufsteiger TV Papenburg hatte immense Anpassungsprobleme, katapultierte sich aber in der Rückrunde in die obere Tabellenhälfte. Vor allem der frühere Aschendorfer Lenard Schaa (23:9) imponierte.

Auch der SV Surwold kann inhaltlich mit der Saison zufrieden sein, Rang sechs ist ein akzeptables Ergebnis für den traditionellen Spätstarter. Ein Angstgegner war das Team für BW Lorup. Der Topspieler Jens Hillebrand wurde seiner Vorbildfunktion einmal mehr gerecht (24:2).

Eine relativ sorgenfreie Spielzeit verlebte der Haselünner SV III, obwohl den alten Zugpferden die Kräfte langsam schwinden. Dabei wahrte Holger Müller seinen Status als Nummer eins. Der 9:7-Sensationssieg gegen BW Papenburg II ließ einige Tiefschläge vergessen.

Dem Tabellenachten Eintracht Emmeln bleibt nach zwischenzeitlichen Krisen dank Corona die Relegation erspart. Der ins Team zurückgekehrte Jörg Krallmann war ein wichtiger Stabilisator.

Mit gleicher Punktezahl ist der nachfolgende Absteiger Eintracht Börger ein absoluter Härtefall. Nach zwei Auftaktsiegen durchlebte der Neuling eine lange Dürrezeit.

Als "Mission impossible" erwies sich diese Saison für das abgeschlagene Schlusslicht Raspo Lathen, wie drei bescheidene Pluspunkte belegen.

Stoische Ruhe und Übersicht charakterisieren Niko Korte vom Meister Haselünner SV. Foto: G. Bruns

Der SC Spelle/Venhaus ungeschlagen im Ziel / 2. Tischtennis-Bezirksklasse Süd - SC Baccum musste Lehrgeld zahlen

In der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Süd hat das coronabedingte vorzeitige Saisonende die Abschlusstabelle immerhin partiell beeinflusst.

 

Der SC Spelle/Venhaus erweist sich immer mehr als Fahrstuhlmannschaft. In dieser Saison konnte der Club die erforderliche Leistung auf den Punkt abrufen und schaffte den direkten Wiederaufstieg. Beim Saisonabbruch war der Titelgewinn zwar noch nicht in trockenen Tüchern, doch weist der Club in dieser Staffel die wenigsten Minuszähler auf und geht daher als verdienter Meister ins Ziel. Die Mannschaft musste sich lediglich gegen Olympia Laxten III strecken und spielte zweimal remis. Mit Ansgar Reeker stellt der SC auch den unumstrittenen Klassenprimus (31:1).

Der Verfolger Olympia Laxten III liegt nur einen Minuszähler zurück. Im Nachhinein schmerzt der Punktverlust gegen GW Wilsum umso mehr, als es trotz der grandiosen Doppel nur ein mühseliges Unentschieden gab. Als Vizemeister kann Olympia aber noch die Aufstiegsoption ziehen, da die Relegation ebenfalls ersatzlos gestrichen wurde. Mit 13 eingesetzten Akteuren hatte das Team einen großen Spielerverschleiß, was aber nicht untypisch für Laxtener Verhältnisse ist. Lediglich Andreas Schütte (19:9), der zusammen mit dem wiedererstarkten Danny Lombardo (16:7) Rückhalt des Teams war, verpasste keinen Einsatz.

Der personell verstärkte VfB Lingen kann inhaltlich nicht ganz zufrieden sein. Beim Saisonstart war die Mannschaft wesentlich höher gehandelt worden, doch der Realismus sagt etwas anderes. Rang sieben ist ein mäßiges Ergebnis, wobei zum  ausgefallenen Restprogramm auch noch zwei Spiele gegen hochkarätige Konkurrenten gehörten. Positiv in Erinnerung bleibt das 9:1-Festval gegen den TuS Neuenhaus. Absoluter Star des VfB war der Neuzugang Christian Defee (18:4).

Für den Aufsteiger SC Baccum II war die Liga lediglich ein einjähriges Abenteuer. Nur ein finales Aufbäumen in den vier ausgefallenen Spielen hätte noch die Rettung bringen können. Das Sextett war frühzeitig angezählt, vier bescheidene Pluspunkte ergeben ein schlechtes Abschlusszeugnis. Mithalten konnte der Spitzenspieler Steffen Steglich, der aber nur acht Spiele absolviert hat. 

Ansgar Reeker führte den SC Spelle/Venhaus zum Titel. Foto: G. Bruns