SV Bawinkel wie im Rausch / Tischtennis-Verbandsliga - SV Wissingen ging unter

Der SV Bawinkel hat in der Tischtennis-Damenverbandsliga beim prognostizierten Titelkandidaten SV Wissingen mit dem 8:2-Kantersieg ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz gesendet.

 

Duplizität der Ereignisse: In den Auftaktdoppeln lagen die Emsländerinnen an beiden Tischen nach Sätzen schnell 2:0 in Front, mussten dann lange zittern und behaupteten sich schließlich im fünften Durchgang nervenstark mit 11:8 und 11:6.

Dass dieses schon einer Vorentscheidung gleichkam, konnte man zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erahnen. Doch erholten sich die Gastgeberinnen im gesamten Spiel nicht mehr von diesem Schock. Gleichzeitig spielte das Bawinkeler Ensemble par excellence, allen voran Claudia Meer und Rita Pleus. So konnten die Gäste die Führung permanent ausbauen. Die einzigen Minuszähler von Antonia Joachimmeyer (1:3 gegen Ute Höhler) und Nina Pieper (2:3 gegen Leonie Krone) waren nicht mehr als eine Fußnote. Auch der Umstand, dass beim heimischen Club die Spitzenspielerin Imke Kormeyer fehlte, kann die Leistung des emsländischen Quartetts nicht schmälern. Dieser klare Sieg zeigte eindrucksvoll, dass der Weg zum Titel nur über den SV Bawinkel führt.

SV Bawinkel: Pieper (1), Joachimmeyer (1), Meer (2), Pleus (2), Meer/Pleus (1), Pieper/Längert (1).

 

 

TISCHTENNIS

 

Landesliga, Herren

SV Bawinkel - TuS Sande 9:3

In den drei siegreichen Eingangsdoppeln triumphierte die Heimmannschaft zweimal im Entscheidungssatz, danach verharrte der TuS in Schockstarre. Außerdem demonstrierten die Gastgeber in den Einzeln die ganze Bandbreite ihres Könnens. Erst nach dem 7:0-Vorsprung erlaubte der SV Bawinkel dem Gegner eine leichte Ergebniskosmetik.

SV Bawinkel: Hantke (1), Bode (1), Wintels (2), Kurbjuweit (1), Janzen, Rühlmann (1), Hantke/Kurbjuweit (1), Bode/Janzen (1), Wintels/Rühlmann (1).

 

Bezirksliga, Herren

TSG Dissen II - SC Spelle/Venhaus 9:3

Für den emsländischen Neuling ging die Premiere in dieser Liga gründlich daneben. Die nur anfänglich spannende Partie zeigte dem SC, wie hoch die Messlatte hängt. Allerdings stand mit Andreas Weber die Nummer drei im Kader nicht zur Verfügung.

SC Spelle/Venhaus: Reeker (1), Morhaus, Brüggemann (1), Bertelink, Pelle, Beel, Reeker/Beel (1), Morhaus/Brüggemann, Bertelink/Pelle.

 

Olympia Laxten II - TSV Riemsloh 9:5

Der heimische Club zeigte eindrucksvoll, wozu er fähig ist. Die Gastgeber führten schnell 6:2, ließen den TSV aber auf 6:5 herankommen. Für den erneuten Wetterumschwung sorgten dann die herausragenden Reinhard-Bregen-Meiners und Axel Sehring.

Olympia Laxten: F. Varel (1), (Hartdegen (1), Schöttmer (1), Bregen-Meiners (2), Sehring (2), M. Brand, Sehring/M. Brand (1), Varel/Hartdegen, (1), Schöttmer/R. Bregen-Meiners.

 

Bezirksliga, Jungen

SV Bad Laer - Olympia Laxten 6:8

Olympia musste dem 0:2-Doppelrückstand lange hinterherlaufen. Nach dem

6:6-Zwischenresultat mobilisierte die Mannschaft die letzten Reserven. In Abwesenheit von Mischa van Norren avancierte Marian Schupe zum Spieler des Tages.

Olympia Laxten: Schupe (3), Hoffschröer (2), Schenk (1), Venker (2). Schupe/Schenk, Hoffschröer/Venker.

 

Große Herausforderung / Tischtennis-Verbandsliga - SV Wissingen Titelfavorit

Der SV Bawinkel hat am Samstag ab 14 Uhr in der

Tischtennis-Damenverbandsliga beim SV Wissingen erneut ein Auswärtsspiel.

 

Der glänzend in die Saison gestartete emsländische Club steht wahrscheinlich vor der größten Hürde der gesamten Spielzeit, denn der SV Wissingen wird in Expertenkreisen als erster Meisterschaftskandidat gehandelt. Im Vorjahr war die Mannschaft als einzige beim Saisonabbruch noch ohne Minuspunkt. Den entgangenen Titel will der Club in dieser Spielzeit nachholen, zumal das Stammpersonal komplett zusammengeblieben ist. Überhaupt ist der Verein mit

fünf (!) Damenteams, die alle überregional spielen, extrem gut aufgestellt. Mit zwei Mannschaften in der Landesliga ist der Unterbau nahezu perfekt.

Für den SV Bawinkel gilt es, den Flow des ersten Saisonsieges mitzunehmen. Das Quartett muss adäquat gegenhalten und offensive Lösungen suchen. Nur wenn alles passt, kann die Mannschaft zum "Spielverderber" für die Gastgeberinnen werden.

  

TISCHTENNIS

 

Verbandsliga, Damen

SV Wissingen - SV Bawinkel Sa, 14.00 

 

Landesliga, Herren

SV Bawinkel - TuS Sande So., 14.00

 

Bezirksliga, Herren

TSG Dissen II - SC Spelle/Venhaus Fr., 20.00

Olympia Laxten II - TSV Riemsloh Sa., 14.00

 

Bezirksliga, Jungen

SV Bad Laer - Olympia Laxten Fr., 18.00

Titelprognosen sind sehr gewagt / Start in höherklassigen Tischtennisstaffeln - Spelle/Venhaus ist Bezirksligist

Meppen. Nachdem die Tischtennis-Saison 2019/20 abgebrochen und die Spielzeit 2020/21aufgrund der Pandemie frühzeitig annulliert wurde, stehen die höherklassigen Staffeln nach fast zweijähriger Abstinenz vor dem Restart.

 

In der zahlenmäßig relativ kleinen Damen-Bezirksliga muss der SV Bawinkel II auch ohne Maria Hartdegen die Konkurrenz nicht fürchten, wohl aber Aufstellungsprobleme. Wenn das Team konstant in Bestbesetzung spielt, kann der Titel ein ernsthaftes Thema werden, zumal der Club mit Andrea Trepohl die klassenstärkste Spielerin in seinen Reihen hat.

Union Meppen hat acht Akteurinnen aufgeboten, davon haben Anja Brand und Ronja Zaudtke Landesliga-Erfahrung. Dennoch hat das Septett keine Titelambitionen, angesagt ist eine Position mit Mittelfeld.       

Da der MTV Jever II die Herren-Landesliga nach oben verlassen hat, ist die Staffel relativ ausgeglichen. Der Weg zum Titel führt nur über den sehr homogen besetzten SV Bawinkel. Die Stammformation ist zusammengeblieben, auch der Unterbau ist qualitativ beachtlich.

Olympia Laxten stellt keine Machtansprüche, sollte sich aber problemlos behaupten können. Erfolgsgaranten sind die beiden Spitzenspieler Marius Varel und Alexander Keller. Immer wichtiger wird auch Lars Wöbker, der sich einen Stammplatz erkämpft hat. Nicht mehr zum Kader gehören Jochen Lager und der talentierte Nachwuchsspieler Simon Penniggers.

In der Herren-Bezirksoberliga war der VfL Emslage in den zurückliegenden Jahren stets ein Titelkandidat, konnte aber trotz regelmäßiger Verstärkungen nie die Erwartungen erfüllen. Immer wieder fehlte die Konstanz, daran konnte auch der Klassenprimus Christoph Schepers nichts ändern. Dennoch gehört der spitzenmäßig besetzte VfL auch in dieser Saison zu den Topteams der Liga. 

BW Papenburg musste neben Sebastian Memering auch Marcell Nee, der stets ein zuverlässiger und erstklassiger Ersatzspieler war, abgeben. Dadurch ist die Spielerdecke noch mehr ausgedünnt worden. Ausschließliches Saisonziel ist der Klassenerhalt.

In der unterbesetzten Herren-Bezirksliga ist das Emsland durch vier Clubs vertreten (Vorjahr zwei). Ein Titelfavorit ist derzeit nicht auszumachen. Die TSG Dissen II, im vergangenen Jahr bei Saisonabbruch Tabellenführer, hat ihren Spitzenspieler Jannis Lippold verloren. Dies eröffnet anderen Teams Titelchancen. Zu den alteingesessenen Clubs gehört Olympia Laxten II. Die Mannschaft musste zwei wertvolle Stammspieler an die erste Garnitur abgeben. Die entstandenen Lücken sollen Danny Lombardo und Marius Brand schließen. Wichtig für den inneren Zusammenhalt sind mit Claus Hartdegen und Axel Sehring die Granden des Vereins.

Ein Leichtgewicht in dieser Klasse ist zweifellos Concordia Emsbüren, seit Jahren in unveränderter Aufstellung. Das Team steht und fällt mit seinem Führungsspieler Tobias Schülting. Dennoch ist der Klassenerhalt realisierbar, da es in der unterbesetzten Staffel maximal einen Absteiger geben wird.

Der SV Bawinkel II, durch ein Upgrade in diese Liga gekommen, ist sicherlich eine Bereicherung für die Staffel. Die Mannschaft ist etwas unausgeglichen besetzt, die Hauptlast haben die erfahrenen Jens Schultealbert und Jan Freese zu tragen. Minimalziel ist ein Platz im Mittelfeld.

Ein weiterer Neuling ist der SC Spelle/Venhaus, der in der Vereinsgeschichte noch nie so hochklassig gespielt hat. Obwohl Verstärkungen ausgeblieben sind, wagt der Club dieses Abenteuer.  Die Spitzenpositionen besetzen nach wie vor die Routiniers Ansgar Reeker und Markus Morhaus.

Enorm wichtig für Olympia Laxten ist Lars Wöbker, ein Ästhet am Tisch. Foto: G. Bruns

Restart geglückt / Tischtennis-Verbandsliga - Klarer Reisesieg

Der SV Bawinkel startete mit einem 8:4-Auswärtssieg beim TuS Fleestedt in die neue Saison der Tischtennis-Damenoberliga.

 

Es war offenkundig, dass sich vor allem die Doppel nach so langer Pause erst wieder finden mussten. An beiden Tischen konnten die Gastgeberinnen Satz eins für sich entscheiden. Doch während Claudia Meer und Rita Pleus bald wieder harmonierten und sich mit 3:1 behaupteten, gab es bei Nina Pieper und Antonia Joachimmeyer nur ein kurzes Wetterleuchten. Dennoch konnte das Bawinkeler Ensemble mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich zufrieden sein.

In den Einzeln starteten die Emsländerinnen furios. Die Mannschaft bestimmte Takt und Richtung, so dass sich der Reisesieg frühzeitig abzeichnete. Zwischenzeitlich hieß es sage und schreibe 7:1 für die Gäste. Allerdings lief es auch ganz nach dem Gusto des emsländischen Quartetts. Jeweils im Entscheidungssatz triumphierten Antonia Joachimmeyer (12:10) und Rita Pleus (11:7), die am Ende noch etwas zuzusetzen hatten.

Doch auch in dieser fast aussichtslosen Situation gab es beim heimischen TuS noch ein finales Aufbäumen. Das Team punktete dreimal in Folge zum 4:7-Zwischenstand.

Unglücklich agierte bei den Gästen Nina Pieper, die gegen Ilka Rudloff im entscheidenden fünften Durchgang mit 9:11 das Nachsehen hatte.

Die letzte Pointe für den SV Bawinkel setzte Claudia Meer, die sich gegen Miriam Beutler in der Verlängerung des Entscheidungssatzes durchsetzte und den Spielstand auf 8:4 stellte.

Man muss allen Emsländerinnen eine gute Leistung attestieren, hervorzuheben ist jedoch die ungeschlagene Antonia Joachimmeyer.

SV Bawinkel: Pieper (2), Joachimmeyer (2), Meer (2), Pleus (1), Meer/Pleus (1), Längert/Pieper.

Schwere Saison für RW Heede / Saisonstart in 2. Tischtennis-Bezirksklasse - Großes Kino im Titelkampf

Der Restart im Tischtennis-Sport sorgt bei den Clubs der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord für Freude und Erleichterung. Klar ist aber auch, dass sich das Niveau durch die lange Spielpause nicht weiterentwickelt hat.

 

Für den VfL Emslage II ist der Titel nicht Ziel, sondern Verpflichtung. Der Vizemeister der Saison 1999/2000 ist durch den Rückkehrer Franz Kock, ein Spieler mit enormer Kämpfermentalität, noch stärker geworden. Er besetzt hinter dem früheren Lathener Wlodzimierz Lechowicz die Position zwei.

Auch BW Papenburg II ist erstklassig aufgestellt, wird aber dem VfL Emslage II das Wasser wohl nicht ganz reichen können. Das ultimative Spitzenduell mit dem VfL wurde auch folgerichtig auf den letzten Spieltag der Hinserie gelegt. In dieser Begegnung werden die Topspieler Herbert Michalke und Holger Nintemann ihre Extraklasse unter Beweis stellen müssen.

Auf der Agenda des Haselünner SV II steht ebenfalls ein Platz im oberen Tabellendrittel. Durch Bernd Heil hat das Sextett nochmals an Schlagkraft gewonnen. Ausschlaggebend wird es sein, dass die Mannschaft nicht so oft wie in der Vergangenheit Spieler an die erste Garnitur abstellen muss. Außerdem hat das Team in der Hinrunde nur ein einziges Heimspiel, was ein Nachteil sein kann.

Der SV Surwold ist kein Kandidat für die oberen Plätze, sondern ist dem Mittelfeld zuzuordnen. Die Hümmlinger sind traditionell ein Spätstarter und kommen erst auf Touren, wenn schon vieles gelaufen ist. Die Leistungsträger in der etwas unausgeglichenen Stammformation sind der vielseitige Jens Hillebrand und Thomas Korten, der ein starker Vorhandspieler ist.

Der SV Esterwegen, vor zwei Jahren noch erstklassig, hat überraschend

Heinz-Bernd Rohlfer nicht mehr im Kader. Damit steht und fällt die Mannschaft mit dem Spitzenspieler Michael Breer. Der Abstieg sollte aber kein Thema sein.

Ein Leichtgewicht der Liga ist zweifellos Eintracht Emmeln. Da die Staffel unterbesetzt ist, wird es maximal nur einen Absteiger geben. Der Klassenerhalt ist also durchaus zu realisieren. Ein Qualitätsspieler ist zweifellos der nervenstarke Jörg Krallmann.  

Zur gleichen Preisklasse zählt auch RW Heede. Die Mannschaft ist etwas unausgeglichen besetzt. Entscheidend wird es sein, ob mit Tobias Kässens die Königspersonalie des Clubs immer zur Verfügung stehen wird. Ein weiterer wichtiger Faktor ist André Bahns.

André Bahns soll es für RW Heede richten. Bruns-Foto