Härtefall SG Gauerbach

In der 1. Tischtennis-Herrenkreisklasse Emsland Süd blieb die SG Gauerbach ohne Minuszähler und musste sich dennoch mit der Vizemeisterschaft begnügen. Beim coronabedingten Saisonabbruch hatte die Mannschaft in der Staffel die wenigsten Spiele absolviert, andererseits entschied die größere Anzahl der Pluspunkte über die Tabellenposition. Dennoch kann sich das Sextett über den direkten Wiederaufstieg freuen. Beteiligt waren Marco Kramer (links), Christoph Thöle, Robin Stürenberg, der Klassenprimus Dennis Beel, Peter Achenbach und Kurt Dames.

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SV Bawinkel vor Olympia Laxten / Tischtennis-Bezirksoberliga - VfL Emslage im Mittelfeld

In der Tischtennis-Herrenbezirksoberliga belegten zwei emsländische Clubs die beiden vorderen Plätze und müssen sich künftig in der Landesliga bewähren.

 

Der als Mitfavorit gestartete SV Bawinkel war beileibe nicht frei von Schwächen. Da aber auch die Konkurrenz mehrfach patzte, gingen die Emsländer als Erster mit sechs Minuspunkten ins Ziel. Die Hinserie war durch Niederlagen gegen Olympia Laxten (6:9) und den Herbstmeister Vorwärts Nordhorn (5:9) etwas verhalten. In der Rückrunde funktionierte die Mannschaft jedoch als Gesamtkonstrukt und kassierte nur eine 7:9-Niederlage gegen den BSV Holzhausen, der im zweiten Durchgang keinen Punkt abgab, aber die Hypothek der Hinserie nicht kompensieren konnte. Glänzende Einzelbilanzen verbuchten Timo Wintels (20:6), Kevin Kurbjuweit (24:8) und der Shooting-Star Jonas Saalfeld (24:5).

Auch Olympia Laxten kann mit der Saison inhaltlich hochzufrieden sein. Nach dem Rückrundenauftakt mit vier Minuspunkten, wovon die die 6:9-Niederlage gegen den TV Hude III etwas unverständlich war, feierte die Mannschaft ein Siegesfestival. Durch den coronabedingten Saisonabbruch blieb dem Starensemble das Spiel gegen den BSV Holzhausen erspart. Da außerdem der Herbstmeister Vorwärts Nordhorn ins Uferlose abstürzte, sicherte sich Olympia als Tabellenzweiter den Aufstieg. Von den elf eingesetzten Akteuren beeindruckten der wiedererstarkte Klaus Fietzek und Marius Varel, dessen Mythos noch längst nicht verblasst ist.

Der VfL Emslage konnte als Titelaspirant den hohen Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Die Gründe für den sinkenden Kurs waren vielschichtig. Zwar kam der Club mit nur acht Aktiven aus, konnte aber in wichtigen Spielen das Potenzial nicht  abrufen. So wurden alle vier emsländischen Derbys verloren. Außerdem hatte der VfL bei Saisonabbruch zusammen mit Union Lohne die wenigsten Spiele in der Liga absolviert und fand sich plötzlich auf Rang sechs wieder. Immerhin stellt der Verein wie im Vorjahr mit Christoph Schepers (20:4) den klassenstärksten Einzelspieler. Neben ihm überzeugten der frühere Kreismeister Patrick Kämper (17:5) und der Neuzugang Wlodzimierz Lechowicz (8:4), der sich für einen Stammplatz aufdrängte.

Als Edeltechniker gilt der Laxtener Marius Varel. Foto: G. Bruns

Der SC Spelle/Venhaus ist wieder da

Die 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Süd wurde dominiert vom SC Spelle/Venhaus. Die Mannschaft spielte zwar zweimal remis gegen den Verfolger Olympia Laxten III, beendete die Saison aber als Meister ohne Niederlage. Damit kehrt der SC postwendend in die 1. Bezirksklasse zurück. Beteiligt am Comeback waren Ansgar Reeker (links), der als klassenstärkster Spieler auch im Verein Takt und Richtung bestimmte, Henning Brandstrup, Markus Morhaus, Thomas Beel, Franz Büggemann und Karl-Heinz Pelle.

 

Foto: Georg Bruns

Der VfL Emslage ist künftig erstklassig

In der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord konnte der VfL Emslage II zwar den Meister Haselünner SV nicht gefährden, sicherte sich aber als Tabellenzweiter das Aufstiegsrecht. Beim Saisonabbbruch - bedingt durch Corona - war die Vizemeisterschaft längst in trockenen Tüchern. Zur Mannschaft gehören  

Christian Bahns (links), Tobias Bartsch, Carsten Brockhaus, Wlodzimierz Lechowicz,

Werner Altevers und Karsten Blübaum. Nicht im Bild ist Tim Schipper, der mit einer Einzelbilanz von 21:3 maßgeblich am Aufstieg beteiligt war.

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BW Papenburg mit Aufstiegsoption / Tischtennis-Bezirksliga - Concordia Emsbüren mit Topleistung

In der Tischtennis-Herrenbezirksliga war das Emsland mit drei Klubs vertreten, die alle das gesteckte Saisonziel übertroffen haben.

 

Der Absteiger BW Papenburg kam nur schwer in Tritt. Ein besonderer Tiefschlag war die 6:9-Niederlage beim späteren Absteiger Spvg. Oldendorf II. Die Hinserie gehörte allenfalls zur Kategorie Mittelmaß, so dass die Mannschaft desillusioniert und ohne Machtansprüche in die Rückrunde startete. Doch dann kam alles anders. Der Club war auch im zweiten Durchgang nicht frei von Schwächen, hatte aber etliche positive Momente. Ein absolutes Highlight war der 9:4-Kantersieg gegen den SSC Dodesheide. Beim coronabedingten Saisonabbruch hatte Blau-Weiß von allen Teams die meisten Spiele absolviert und fand sich plötzlich auf Platz zwei wieder. Das vorzeitige Ende der Spielzeit kann aber die Leistung des Vizemeisters nicht schmälern. Es bleibt abzuwarten, ob der Club die Aufstiegsoption zieht. Leistungsträger waren Markus Priet (16:11) und der nur sporadische eingesetzte Thomas Piwowarski (9:2).

Der Neuling Concordia Emsbüren überraschte in der Hinserie mit einigen rauschhaften Spielen, zu denen die Punktgewinne gegen BW Papenburg (9:5) und SF Oesede III (8:8) gehörten. Da aber Rückschläge zur Tagesordnung gehörten, war der Aufsteiger bei Saisonhalbzeit noch längst nicht auf der sicheren Seite. In der Rückrunde stabilisierte sich die Mannschaft, kassierte keine unnötigen Punktverluste und beseitigte frühzeitig Restzweifel am Klassenerhalt. Mit ausgeglichenem Punktestand rangiert Concordia im sicheren Mittelfeld. Zugpferd ist nach wie vor Tobias Schülting (22:10), der auch im Doppel mit Gabriel Mosler (14:6) harmonierte.

Auch Union Meppen kann inhaltlich mit der Saison zufrieden sein. Das krisenerprobte Sextett leistete sich lediglich einen Schnitzer gegen die TSG Dissen II (3:9). Auf der anderen Seite feierte die Mannschaft magische Momente gegen SF Oesede III und den Meister TSV Riemsloh (jeweils 8:8). Lohn einer konstanten Spielzeit war schließlich Rang sechs. Hauptanteil daran hatten Carsten Korte (24:8), Tobias Lammers (23:7) und Lars Wöbker (20:9).

Markus Priet führte BW Papenburg zur Vizemeisterschaft. Foto: G. Bruns