Der TV Meppen holt auf : VfL Emslage führt in 1. Tischtennis-Kreisklasse - Union Meppen am Ende

In der 1. Tischtennis-Kreisklasse Emsland/Mitte demonstriert ein Führungsduo seine totale Überlegenheit.

 

Mit vier Siegen am Stück untermauerte der VfL Emslage III seine exponierte Stellung. Hauptanteil daran hatten Heinz Grothe und Tobias Bartsch, die beide eine Einzelbilanz von 7:1 verbuchten. Leichte Schwächen gab es in den Doppeln.

Eintracht Emmeln II liegt nur zwei Punkte zurückliegt und fiebert dem Showdown mit dem Herbstmeister entgegen. Kein anderes Team ist auf den Spitzenpositionen so stark besetzt, wie der Verfolger mit Thomas Lüdeke-Dalinghaus und Frank von der Aa, die bei allen drei Siegen der Rückrunde keine Schwächen zeigten.

Der VfB Lingen II führt noch immer das Mittelfeld an, obwohl der Club in drei Partien lediglich gegen Union Meppen III mit 7:0 erfolgreich war. Nur Thomas Teschke erfüllte ohne Einschränkung die Erwartungen.

Eine seriöse Saison absolviert der SV Hemsen, der jedoch in der Rückserie erst Pflichtspiel gegen den VfL Emslage IV (6:6) bestritten hat. Das Remis rettete Rouzbeh Movahhedi, der im Einzel und Doppel (mit Ansgar Stahl) nicht zu bezwingen war.

Der Absteiger Sigiltra Sögel spielte im Rahmen der Möglichkeiten, wobei wichtige Leistungsträger nicht zur Verfügung standen. Nur gegen den TV Erika/Altenberge II trumpfte der Club mit 7:0 auf.

Der SC Baccum III liegt mit ausgeglichenem Punktestand im Soll. Eine weiße Weste hat noch immer das Doppel mit Hubert Brömmelkamp und Mathias Pieper.

Dem Epizentrum des Abstiegskampfes gehören vier Mannschaften an. Von diesen hat der TV Meppen II in der laufenden Serie mit fünf Zählern wertvollen Boden gutgemacht. Gegen den VfB Lingen II (7:5) und den SC Baccum III (6:6) wuchs das Team über sich hinaus. Immer wertvoller für den Club wird Simon Huy, der aktuell ein Einzelresultat von 9:1 aufweist.

Abgeschlagen und ohne jede Hoffnung  ist das Schlusslicht Union Meppen III. Ausnahmslos hohe Niederlagen verdeutlichen dies.

(Bruns-Foto) Agil und erfolgreich: Simon Huy (TV Meppen).

Oldies but Goldies: Tischtennis-Landesliga der Senioren - Vier Punkte für Laxten

Olympia Laxten war Gastgeber des ersten Blockspieltages der Tischtennis-Niedersachsenliga Ü70. Für ein positives Ambiente sorgten der Spartenleiter Helmut Oldeweme und sein Funktionspersonal.

In der Laxtener Halle herrschte nicht nur gute Stimmung, sondern auch Hochbetrieb. Insgesamt waren vier Clubs am Start, die sich für den weiteren Ligabetrieb eine gute Ausgangsposition verschafften wollten. Im Auftaktspiel hatte sich Olympia Laxten mit dem TSV Luthe auseinanderzusetzen. In den Eingangsdoppel hatten Reinhold Fickers und Alwin Büscherhoff große Mühe, behaupteten sich aber im Entscheidungssatz mit 11:8. Nach der 2:0-Führung bestimmte die Heimmannschaft Takt und Richtung und konnte den Vorsprung veredeln. Im weiteren Verlauf musste lediglich Jürgen Albert, eine Leihgabe von Raspo Lathen, gegen den Materialspieler Klaus Fick fünf lange Sätze kämpfen. Schließlich siegten die Laxtener mit 10:0, was zweifellos etwas zu hoch war.

In der zweiten Runde ließ bei allen Beteiligten mit der Kondition auch die Konzentration nach. Neu im Laxtener Team waren Hinrikus Ude und Alfred Storm. Schnell führte Olympia gegen den TSV Thiede deutlich mit 5:0, und geriet dennoch ins Straucheln. Der Gegner wehrte sich immer heftiger und witterte Morgenluft. Der Defensivspieler Alwin Bücherhoff, der nicht zu schlagen war, führte die Emsländer schließlich noch zu einem hauchdünnen 6:4-Erfolg. Auch das Satzverhältnis war extrem eng (23:20).

Im abschließenden Spiel gab es für Olympia die kalte Dusche. Zwar waren auch die Altstars des Konkurrenten Eintracht Nüttermoor in die Jahre gekommen, doch reichte deren Routine für einen hohen 9:1-Sieg. Den Gegenzähler verbuchte der emsländische Karl-Heinz Schuhmann. Mit vier Punkten aus drei Spielen rangieren die Laxtener jedoch immerhin aktuell in der oberen Tabellenhälfte.

(Bruns-Foto) Weiterhin im Rennen: Olympia Laxten mit den altgedienten Alfred Storm (links), Hinrikus Ude, Reinhold Fickers, Jürgen Albert, Alwin Büscherhoff und Karl-Heinz Schuhmann.

Im Jubiläumsjahr des Vereins ist für den Haselünner SV der Titelgewinn der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord nicht Ziel, sondern Verpflichtung.

Der verlustpunktfreie Titelverteidiger aus der Hasestadt kontrollierte den Konkurrenten VfL Emslage mit 9:5. Der Platzhirsch hatte in den Brüdern Niko (15:3) und Arno Korte (12:0) seine herausragenden Kräfte. Auch das Leistungsbarometer des Verfolgers VfL Emslage II ist mit zwei Minuszählern konstant hoch. Mit Tim Schipper (13:1) und der Neuverpflichtung Wlodzimierz Lechowicz (10:3) ist das Team auf den Spitzenpositionen in der Liga am stärksten besetzt.

BW Papenburg II und BW Lorup rangieren im oberen Mittelfeld, der Direktvergleich endete remis. Die Leistungsträger beider Clubs waren der wiedererstarkte Clemens Busch (9:4) und Gerd Gerdes, der als Klassenprimus nur ein Einzel abgab.

Der SV Surwold weist bereits einen negativen Punktestand auf. Der traditionelle Spätstarter war erstmals im sechsten Pflichtspiel gegen BW Lorup (9:6) erfolgreich. Mit Jens Hillebrand hat das Sextett nur einen überdurchschnittlichen Akteur (14:2) in den Reihen. Der punktgleiche Haselünner SV II spielte eine seriöse Halbserie, eine noch bessere Ausgangsposition wurde gegen BW Lorup (7:9) vergeben. Leitfigur ist noch immer Holger Müller (10:6).

Mit dem TV Papenburg beginnt die Abstiegszone. Immerhin wurden alle nachfolgenden Teams besiegt. Gegen den SV Surwold (7:9) wäre fast die Überraschung gelungen. Eine feste Größe des Neulings ist der frühere Aschendorfer Lenard Schaa (12:4). Der Mitaufsteiger Eintracht Emmeln liegt nur einen Punkt zurück. Der frühzeitige 9:5-Sieg gegen BW Lorup weckte große Hoffnungen, die aber schnell wieder verflogen. Von den zehn eingesetzten Aktiven überzeugten Dieter Deymann (11:5) und der Ersatzmann Frank von der Aa (9:3), der sich für einen Stammplatz aufdrängte.

Der Neuling Eintracht Börger startete mit zwei Siegen, doch dann folgten nur noch klare Niederlagen. Auch die Neuzugänge blieben einiges schuldig. Lediglich Klaus Wöste (9:5) spielte positiv. Der Niedergang von Raspo Lathen war nach dem Abgang eines Topspielers vorhersehbar. Die einzigen Zähler verbuchte das Schlusslicht gegen Eintracht Emmeln (8:8) und den SV Surwold (9:5). Mithalten konnte der altgediente Josef Schaub (6:5).

Klassenprimus: Gerd Gerdes (BW Lorup).

Foto: G. Bruns

Der TV Papenburg macht Boden gut / Haselünner SV führt in 2. Tischtennis-Bezirksklasse / Raspo Lathen in Not

Meppen (brun). In der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord läuft alles auf eine Titelverteidigung des Haselünner SV hinaus. Der Spitzenreiter ist noch ohne Minuspunkt und auf fast allen Positionen der Konkurrenz überlegen.

Der Verfolger VfL Emslage II ist mit zwei Minuspunkten belastet. Die Mannschaft kann zwar im bevorstehenden Showdown mit dem Herbstmeister noch alles richten, doch daran glaubt niemand ernsthaft.

BW Papenburg II führt das Mittelfeld an. Das Sextett kann mit dem Saisonverlauf inhaltlich zufrieden sein, obwohl die letzte Niederlage bei Eintracht Emmeln mit 5:9 total unnötig war und daher besonders schmerzte. Auf der anderen Seite zeigte das Team im Derby gegen den TV Papenburg (9:5), wer in der Stadt die Hoheit hat.

Der SV Surwold, traditionell ein Spätstarter, hat in der aktuellen Halbserie verlorenes Terrain zurückgewonnen. Unumstrittener Platzhirsch ist noch immer Jens Hillebrand, der in der Rückrunde noch ungeschlagen ist.

Der Aufsteiger TV Papenburg hatte große Anpassungsprobleme. In der laufenden Halbserie hat der Club jedoch wider Erwarten den Sprung in die obere Tabellenhälfte geschafft. Großen Anteil daran haben Serban Stefaniu und der frühere Aschendorfer Lenard Schaa.

BW Lorup hat in der Rückrunde erst zwei Spiele absolviert, dabei wurden dem Club bei der 3:9-Heimniederlage gegen den führenden Haselünner SV die Grenzen aufgezeigt. Zwar stellte Blau-Weiß mit Gerd Gerdes der stärksten Einzelspieler der Partie, doch zeigten die Doppel eklatante Schwächen.

Mit dem Haselünner SV II, der neun Pluspunkte auf dem Konto hat, beginnt die Abstiegszone. Auch der nachfolgende Neuling Eintracht Emmeln kann sich noch retten. Eine "Mission impossible" ist dieses jedoch für die abgeschlagenen Eintracht Börger und Raspo Lathen. Der Neuling vom Hümmling startete mit zwei Siegen, doch dann kam trotz namhafter Neuverpflichtungen nichts mehr. Raspo hatte frühzeitig seinen Stammplatz am Tabellenende. Nur Josef Schaub spielte positiv (9:6).

Technisch vielseitig: Serban Stefaniu (TV Papenburg). Bruns-Foto