Stimmungslage beim SV Surwold ausgezeichnet

Der SV Surwold II sicherte sich dank einer konstanten Saison in der 2. Tischtennis-Kreisklasse Ems/Vechte die Vizemeisterschaft und damit auch die Aufstiegsoption. Die Mannschaft musste lediglich den SV Rastdorf an sich vorbeilassen. Das Team verkörpert noch die klassische Tischtennis-Schule, zu der Spielintelligenz, Kämpfermentalität und Zuverlässigkeit gehören. Zur erfahrenen Truppe gehören Heinz Warnke, Bernd Warnke, Ulrich Knuth und Hans Kerßens.

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Die Karten sind neu gemischt / Überregionale Tischtennis-Staffeln - Union Meppen orientiert sich neu

In den höherklassigen Tischtennis-Staffeln gehen einige emsländische Clubs mit guten Titelchancen in die neue Saison.

 

In der Herren-Landesliga ist das Emsland nach zweijähriger Vakanz wieder vertreten, und das sogar mit zwei Clubs. Hiervon hat der SV Bawinkel zweifellos die besseren Karten. Die Mannschaft musste zwar Jonas Saalfeld abgeben, ist aber durch die Neuzugänge Ingo Hantke und Maximilian Bode auf den Spitzenpositionen neu besetzt und ist damit auch in der Breite niveauvoller geworden. Auf alle Fälle will sich das Sextett ganz oben etablieren. Stärkster Konkurrent ist der Titelverteidiger SF Oesede II.

Bei Olympia Laxten ist die Magie des Aufstiegs noch nicht verflogen, dennoch sind die Ambitionen ungleich niedriger angesiedelt. Neu in der Stammformation ist lediglich der 14-jährige Simon Penniggers auf Position drei. In der Hinterhand wartet jedoch der Neuzugang Lars Wöbker auf seine Berufung. Eine positive Saison ist nur zu erwarten, wenn die Aufstellung nicht zu oft variiert.

In der Herren-Bezirksoberliga präsentierte sich VfL Emslage in der vergangenen Saison wie eine Wundertüte. Das soll diesmal ganz anders werden. Die Mannschaft spielt unverändert, steht und fällt aber mit dem Spitzenspieler Christoph Schepers. Lediglich sechs Vereine sind in der Staffel verblieben, fürchten muss der VfL nur Vorwärts Nordhorn.

BW Papenburg ist postwendend - wenn auch mit Fortüne - in diese Liga  

zurückgekehrt. Zielsetzung des umsichtigen Abteilungsleiters Markus Priet ist die Sicherung des zurückeroberten Standorts. Da die Klasse zwölf Teams umfasst, wird es mindesten vier Absteiger geben. Die krisenerprobte Mannschaft muss sich an den sechs Neulingen orientieren. Nach seiner Studienpause ist mit Sebastian Memering der Genius wieder an Bord, was den Börsenwert nach oben treibt.

Die Herren-Bezirksliga ist durch zahlreiche Staffelverschiebungen zu einer Miniklasse mutiert, wodurch der sportliche Aspekt nur noch bedingt vorhanden ist.  Alle bisherigen Topteams haben sich auf dem Weg nach oben davongemacht. Concordia Emsbüren kann gelassen in das zweite Jahr gehen, da es keinen Absteiger geben wird. Vorzeigespieler der verschworenen Einheit ist nach wie vor Tobias Schülting.

Der Neuling Olympia Laxten II ist mit kampferprobten Granden besetzt. Zum zweiten Mal wurde Reinhard Bregen-Meiners reaktiviert. Wenn die Stammbesetzung konstant zum Einsatz kommt, ist ein Durchmarsch kaum zu verhindern. Die Voraussetzungen sind gegeben.

Auch die Damen-Bezirksliga erreicht nicht die Sollstärke. Die SG Walchum hat ohne Not das Handtuch geworfen. Vor einem Neuanfang steht der letztjährige Landesligist Union Meppen. Auch nach dem Verlust wichtiger Leistungsträgerinnen hat die Mannschaft noch genügend Potenzial, um den Titelkampf mitgestalten zu können.

Der SV Bawinkel II hat nicht mehr einen so umfangreichen Kader wie in den Vorjahren. Dennoch kann Andrea Trepohl, eine Spielerin mit hochklassiger Erfahrung, das Team auf eine Spitzenposition führen.

Angemessenen Respekt müssen beide emsländische Clubs nur vor dem amtierenden Vizemeister SF Oesede II haben.

Markus Priet, Abteilungsleiter und Spieler des BW Papenburg, strebt einen langfristigen Verbleib in der Bezirksoberliga an. Foto: G. Bruns

SV Bawinkel vor Herausforderung / Start in Tischtennis-Damenoberliga - Fünf Neulinge

In der Tischtennis-Damenoberliga will der SV Bawinkel in seinem zweiten Jahr die Erfolgsgeschichte fortschreiben.

 

Prognosen sind schwer und fast abenteuerlich, denn die Staffel gleicht mit fünf Neulingen einer unbekannten Größe. In der vergangenen Saison gehörte der SV Bawinkel der oberen Tabellenhälfte an und hatte einige rauschhafte Spiele. Diesmal sind die Karten komplett neu gemischt, die Messlatte liegt vielleicht nicht mehr ganz so hoch. Aus dem letztjährigen Spitzenquartett dieser Staffel sind drei Clubs nach oben in die Regionalliga abgewandert. Zusätzlich ist der sechsplatzierte TuS Sande von der Bildfläche verschwunden. Dagegen hat der amtierende Vizemeister TSV Heiligenrode das Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen und ist folgerichtig auch in dieser Spielzeit erste Wahl, zumal die Stammbesetzung nicht verändert wurde.

Da keine Mannschaft von oben aufgenommen werden musste, sind die Emsländerinnen nominell ebenfalls der absoluten Spitze zuzuordnen. Denkbar ist vieles, aber die fünf Neulinge stellen auch Ansprüche und wollen sich euphorisch beweisen. Allen voran der als Meister aufgestiegene MTV Engelbostel-Schulenburg II mit der in der letzten Saison ungeschlagenen Jessica-Joyce Xu. Zu beachten sind auch die Vizemeister der beiden Landesligen, Werder Bremen und der RSV Braunschweig III.

Der Laufkundschaft der Liga gehören sicherlich die extrem mutig aufgestiegenen SV Emmerke und TuS Glümmer, zumal in beiden Teams Verstärkungen ausgeblieben sind. Blieben noch aus dem letzten Jahr GW Hildesheim, die Spvg. Oldendorf und der unbeständige VfR Weddel, die alle dem SV Bawinkel das Leben durchaus schwer gemacht haben und diesmal mit weniger Sorgenfalten den Konkurrenzkampf aufnehmen können.

Das emsländische Kollektiv spielt in der erprobten Formation mit Antonia Joachimmeyer, Nina Längert, Claudia Meer und Rita Pleus. Wenn das Quartett erneut als Gesamtkonstrukt funktioniert, wird es eine sehr erfolgreiche Saison geben. Standortbestimmung ist der Auftakt gegen den SV Emmerke, es folgt mit Werder Bremen ein ernster Prüfstein. Ein Fehlstart wäre fatal.

Viel vorgenommen hat sich der SV Bawinkel mit Antonia Joachimmeyer (links), Rita Pleus, Claudia Meer und Nina Längert. Foto: Georg Bruns

Union Meppen stürzt ab / Tischtennis-Vereinswechsel - Rückkehr von Maximilian Bode

Neben mehreren unbedeutenden Vereinswechseln hat es auf dem Transfer-Markt des Tischtennis-Sports auch spektakuläre Veränderungen gegeben. Vier hochkarätige Aktive haben den Kreis verlassen, nur zwei Akteure haben den Weg ins Emsland gefunden.

 

Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die Wechsel erheblich reduziert. In den meisten Fällen sind Aktive, die in der Fremde nicht die Erfüllung gefunden haben, zu ihrem Stammverein zurückgekehrt. Der Niedergang von Union Meppen, der in der Vorsaison gestoppt zu sein schien, hat noch einmal Fahrt aufgenommen. Die Damenmannschaft, aus der Landesliga abgestiegen, hat sich quasi aufgelöst. Und auch der Absturz der 1. Herrenmannschaft, die drei Stammspieler abgeben musste, setzte sich weiter fort. Schmerzvoll ist besonders der Verlust von Tobias Lammers, der bisherigen Nummer zwei im Club.

Der SV Bawinkel muss künftig auf die Dienste von Jonas Saalfeld verzichten, der in vergangenen Spielzeit der absolute Shooting Star war. Diese Lücke sollen beim Aufsteiger in die Landesliga die Neuzugänge Ingo Hantke und Maximilian Bode schließen. Letzterer ist in früheren Jahren von den Meppener Vereinen TV und Union ausgebildet worden und galt vor seinem Weggang als Hoffnungsträger

Die Wechsel im Überblick:

SV Bawinkel: Zugänge: Ingo Hantke (Union Lohne), Maximilian Bode (TTC Elbe Dresden), Abgänge: Jonas Saalfeld (TTC Münster).

VfL Emslage: Zugänge: Franz Kock (Union Meppen).

SV Werpeloh: Zugänge: Marcel Reinken, Simon Lammers (beide Eintracht Börger).

Haselünner SV: Zugänge: Ulrich Krause (TTC Lähden).

SuS Darme: Abgänge: Maik Dust (SG Bramsche).

Union Meppen: Abgänge: Tobias Lammers (Hundsmühler TV), Lars Wöbker (Olympia Laxten), Franz Kock (VfL Emslage), Anja Kremer (Eintracht Börger), Stephanie Eichhorn (TV Papenburg).

SG Bramsche: Abgänge: Franz Jacobs (SuS Darme).

SC Baccum: Zugänge: Milan Heidkamp (BW Greven).

Eintracht Börger: Zugänge: Anja Kremer (Union Meppen), Abgänge: Marcel Reinken, Simon Lammers (beide SV Werpeloh).

TTC Lähden: Abgänge: Ulrich Krause (Haselünner SV).

BW Lorup: Abgänge: Laura Gerdes (Oldenburger TB).

Olympia Laxten: Zugänge: Lars Wöbker (Union Meppen).

BW Papenburg: Abgänge: Peter Broos (Teutonia Stapelmoor).

 

Nicht mehr im Emsland aktiv: Jonas Saalfeld (bisher SV Bawinkel). Foto: G. Bruns

Geniestreich des SV Bawinkel

Ungeschlagen marschierte der SV Bawinkel in der Schülerkreisliga

Ems/Vechte zum Titel. Der einzige Minuszähler gegen den SV Surwold (5:5) war nicht mehr als eine Fußnote. Bei Saisonabbruch lag der Verfolger Union Lohne bereits weit zurück. Zu Meisterehren kamen Lars Hoffschröer (links), der kein Einzel abgab, Felix Horn, Laurenz Brinkmann, Simon Gels und Jacob Veer (nicht im Bild). Ausgebildet wurde die Mannschaft von Andrea Trepohl, der Cheftrainerin des Clubs.

Foto: Georg Bruns