Längst nicht gut gelaufen / Tischtennis-Oberliga - Der SV Bawinkel hofft auf positives Ende

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Da in den Tischtennis-Staffeln coronabedingt im Punktspielbetrieb nur eine sogenannte Einfachrunde gespielt wird, kann man in der Oberliga derzeit von einer Saison-Halbzeit sprechen.

 

Der bisherige Punktspiel-Verlauf stellt für den SV Bawinkel wahrlich keinen Optimalfall dar. Im Vorfeld der Saison war der Club als Titelanwärter prognostiziert worden, da bis auf den TSV Heiligenrode alle besser platzierten Mannschaften des Vorjahres nicht mehr der Liga angehörten. Der Realismus sagt aber etwas anderes, die Emsländerinnen sind im Titelkampf außen vor. Nach vier Spielen und einem Punktestand von 2:6 rangiert das Quartett auf Platz acht.

Die Gründe für den erdrutschartigen Fall sind mehrschichtig. Wegen der

Corona-Epidemie fielen dem Hygienekonzept die Doppel zum Opfer, was auf vielfältige Kritik stieß - auch beim SV Bawinkel. Auch sonst lief vieles nicht gut.

Schon das Auftaktspiel gegen den Neuling SV Emmerke stand unter keinem guten Stern. Der krankheitsbedingte Ausfall von Nina Längert vermieste die Stimmungslage und wurde mit einer 4:8-Heimniedrlage quittiert.

Der nachfolgende rauschhafte 8:4-Reisesieg dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung bei Werder Bremen deutete auf eine Trendwende hin - aber nur scheinbar. Im dritten Spiel musste das emsländische Team kurzfristig auf Antonia Joachimmeyer verzichten. Dennoch war der Club mit dem damaligen und auch aktuellen Tabellenführer Spvg. Oldendorf auf Augenhöhe. Die extrem unglückliche

5:7-Niederlage führte zu einem kollektiven Stoßseufzer. Und die Malaise hielt an. Beim TSV Heiligenrode, dessen Halle dank der ungünstigen Lichtverhältnisse einer Festung gleicht, wurden die Bawinkelerinnen mit 2:10 quasi zerlegt.

Ausbaufähig sind die Einzelbilanzen des Stammpersonals: Nina Längert (5:4), Antonia Joachimmeyer (3:6), Claudia Meer (7:5) und Rita Pleus (4:8).

Fazit: Der emsländische Club muss noch nicht den Krisenmodus schalten und kann durchaus nach Ende der Spielsperre auf einen positiven Ausgang dieser Katastrophensaison hoffen.

Konstant auf hohem Niveau: Claudia Meer. Foto: G. Bruns

 

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