SV Bawinkel vor Olympia Laxten / Tischtennis-Bezirksoberliga - VfL Emslage im Mittelfeld

In der Tischtennis-Herrenbezirksoberliga belegten zwei emsländische Clubs die beiden vorderen Plätze und müssen sich künftig in der Landesliga bewähren.

 

Der als Mitfavorit gestartete SV Bawinkel war beileibe nicht frei von Schwächen. Da aber auch die Konkurrenz mehrfach patzte, gingen die Emsländer als Erster mit sechs Minuspunkten ins Ziel. Die Hinserie war durch Niederlagen gegen Olympia Laxten (6:9) und den Herbstmeister Vorwärts Nordhorn (5:9) etwas verhalten. In der Rückrunde funktionierte die Mannschaft jedoch als Gesamtkonstrukt und kassierte nur eine 7:9-Niederlage gegen den BSV Holzhausen, der im zweiten Durchgang keinen Punkt abgab, aber die Hypothek der Hinserie nicht kompensieren konnte. Glänzende Einzelbilanzen verbuchten Timo Wintels (20:6), Kevin Kurbjuweit (24:8) und der Shooting-Star Jonas Saalfeld (24:5).

Auch Olympia Laxten kann mit der Saison inhaltlich hochzufrieden sein. Nach dem Rückrundenauftakt mit vier Minuspunkten, wovon die die 6:9-Niederlage gegen den TV Hude III etwas unverständlich war, feierte die Mannschaft ein Siegesfestival. Durch den coronabedingten Saisonabbruch blieb dem Starensemble das Spiel gegen den BSV Holzhausen erspart. Da außerdem der Herbstmeister Vorwärts Nordhorn ins Uferlose abstürzte, sicherte sich Olympia als Tabellenzweiter den Aufstieg. Von den elf eingesetzten Akteuren beeindruckten der wiedererstarkte Klaus Fietzek und Marius Varel, dessen Mythos noch längst nicht verblasst ist.

Der VfL Emslage konnte als Titelaspirant den hohen Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Die Gründe für den sinkenden Kurs waren vielschichtig. Zwar kam der Club mit nur acht Aktiven aus, konnte aber in wichtigen Spielen das Potenzial nicht  abrufen. So wurden alle vier emsländischen Derbys verloren. Außerdem hatte der VfL bei Saisonabbruch zusammen mit Union Lohne die wenigsten Spiele in der Liga absolviert und fand sich plötzlich auf Rang sechs wieder. Immerhin stellt der Verein wie im Vorjahr mit Christoph Schepers (20:4) den klassenstärksten Einzelspieler. Neben ihm überzeugten der frühere Kreismeister Patrick Kämper (17:5) und der Neuzugang Wlodzimierz Lechowicz (8:4), der sich für einen Stammplatz aufdrängte.

Als Edeltechniker gilt der Laxtener Marius Varel. Foto: G. Bruns


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