Tischtennis-Relegation Herren

Bezirksoberliga, Herren

VfL Emslage - FC Schüttorf 9:5

Der VfL zeigte Stehauf-Qualitäten. Auch der Mythos Schepers ist noch nicht verblasst. Er punktete fast mühelos und dirigierte sein Team trotz der traditionellen Doppelschwäche zum Sieg. Nicht alle Akteure waren dem psychischen Druck gewachsen.

VfL Emslage: Schepers (2), Kämper (2), Engling (2), Pieper, Temmen (2), Lechowicz, Schepers/Temmen (1), Kämper/Pieper, Engling/Lechowicz.

 

VfL Emslage - BV Essen 9:2

Der Gastgeber spielte befreit auf und konnte damit in letzter Minute den Standort Bezirksoberliga sichern. Fazit: Ende gut, aber nicht alles gut. In der jetzt beendeten Saison lief signifikant wenig zusammen. Es war eine Spielzeit zum Vergessen.

VfL Emslage: Schepers (2), Kämper (2), Engling (1), Pieper (1), Temmen, Kock (1), Schepers/Temmen (1), Kämper/Pieper (1), Engling/Lechowicz.

 

Bezirksliga, Herren

SC Spelle/Venhaus - Spvg. Brandlecht/Hestrup 4:9

Frühzeitig hieß es "game over". Für den Gastgeber ist das Aufstiegsabenteuer damit sang- und klanglos beendet. Die Grafschafter hatten einfach die besseren Elemente - sprich Erfahrung und Klasse. Der SC muss jetzt in der nächstunteren Klasse seine Kräfte wieder bündeln und den Ruf einer Verlierermannschaft ablegen.

SC Spelle/Venhaus: Reeker (1), Morhaus (1), Beel (1), Weber, Bertelink, Pelle. Reeker/Morhaus (1), Beel/Weber, Bertelink/Pelle.

Berichte vom vergangenen Wochenende / Landesliga und Bezirksliga

Landesliga, Herren

Olympia Laxten - TV Hude III 0:9

Die Gastgeber hissten auch diesmal frühzeitig die weiße Fahne. Somit folgte dem Sieg am ersten Spieltag eine beispiellose Flaute. Die Mannschaft fügte sich willig dem Abstieg.

Olympia Laxten: M. Varel, Keller, J. Brand, Wöbker, M. Brand, Storm, M. Varel/J. Brand, Keller/Wöbker, M. Brand/Storm.

 

Bezirksliga, Herren

SC Spelle/Venhaus - Spvg. Gaste/Hasbergen 8:8

Der heimische Neuling feierte das allererste Erfolgserlebnis. Den Rest davor kann man getrost vergessen. Nach dem 5:6-Rückstand mobilisierte der SC die letzten Reserven. Die meisten Aktien am Remis hatte ausgerechnet der Ersatzmann Karl-Heinz Pelle.

SC Spelle/Venhaus: Reeker (1), Morhaus, Beel (1), Weber (1), Bertelink (1), Pelle (2), Reeker/Morhaus (1), Beel/Weber, Bertelink/Pelle (1).

Hundsmühler TV im Emsland / Tischtennis-Verbandsliga - Titelgewinn unwahrscheinlich

In der Tischtennis-Damenverbandsliga beendet der SV Bawinkel die Saison am Samstag ab 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Hundsmühler TV.

 

Zur Situation: Die Emsländerinnen können den Titelgewinn noch realisieren - aber nur theoretisch. Bei einem Sieg gegen den Hundsmühler TV wäre die Mannschaft an der Spitze punktgleich mit dem SV Wissingen, der die Spielzeit bereits abgeschlossen hat. Aber nur bei einem 8:0-Sieg könnte der emsländische Club im Spielverhältnis mit dem Wissingerinnen gleichziehen. Dann müsste das Satzverhältnis entscheiden. Ein Kantersieg gegen den fünftplatzierten Hundsmühler TV ist jedoch utopisch. Die Akteurinnen des SV Bawinkel haben innerlich die Saison bereits abgeschlossen. Ein einziger Lapsus, nämlich die 2:8-Heimniederlage gegen die TuSG Ritterhude, kostete die Meisterschaft. Erinnerungswert auf der anderen Seite hat der 8:2-Reisesieg beim mutmaßlichen neuen Meister SV Wissingen.

Der SV Bawinkel ist immun gegen schlechte Laune und kann ohne Selbstzweifel in die letzte Partie gehen. Ein Sieg ist wahrscheinlich, alles andere wäre aber auch kein Beinbruch.

TISCHTENNIS

Verbandsliga, Damen

SV Bawinkel - Hundsmühler TV Sa., 15.00

2. (14:2-Punkte) gegen 5. (10:6)

Wie erwartet Vizemeister / Tischtennis-Verbandsliga - SV Bawinkel ohne Fortüne

In der Tischtennis-Damenverbandsliga musste sich der SV Bawinkel im letzten Pflichtspiel in eigener Halle dem Hundsmühler TV mit 6:8 geschlagen geben.

Es war eine Niederlage mit Ansage. Die Mannschaft musste auf Nina Längert verzichten, womit die Erfolgsaussichten stark minimiert waren. Auf der anderen Seite konnten die Gäste ohne Druck aufspielen, so dass das Mannschaftsgefüge exzellent funktionierte. Bereits in den Doppeln nahm der negative Ausgang Konturen an. Ausgerechnet das Paradedoppel mit Claudia Meer und Rita Pleus patzte. Das Duo konnte zwar einen 0:2-Satzrückstand egalisieren, musste aber im fünften Durchgang mit 6:11 kapitulieren. Parallel dazu mussten Antonia Joachimmeyer und Franziska Hartdegen klar mit 0:3 die Waffen strecken.

Der emsländische Club lag zwar nicht am Boden, doch der erhoffte Umschwung blieb aus. Zwar funktionierte die Personalie Claudia Meer mit drei Siegen perfekt, auch Rita Pleus überzeugte mit zwei Einzelerfolgen. Im Schlüsselspiel dieser Partie hatte es Antonia Joachimmeyer gegen die Spitzenspielerin des TV, Sinja Kampen, in der Hand, musste sich aber in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit 12:14 beugen. Somit lief die Mannschaft bis zum letzten Ballwechsel dem Rückstand hinterher, der Hundsmühler TV dagegen spielte exakt nach Drehbuch.

Für den SV Bawinkel war es sicherlich ein Nachteil, dass in dieser Saison pandemiebedingt, nur eine Halbserie absolviert wurde. Unter diesen Vorzeichen ist die Vizemeisterschaft ein positiver Abschluss.

SV Bawinkel: Meer (3), Joachimmeyer (1), Pleus (2), Hartdegen, Meer/Pleus, Joachimmeyer/Hartdegen.

BW Papenburg dominierte nach Belieben / 3. Tischtennis-Kreisklasse - DJK Bockhorst Vizemeister

In der 3. Tischtennis-Herrenkreisklasse sind alle Entscheidungen gefallen. Es war alles in allem eine semispannende Saison, da der Titelkampf frühzeitig entschieden war.

Mit absolut weißer Weste, also ohne Punktverlust ist der Meister BW Papenburg IV ins Ziel gegangen. Ernsthaft gefordert wurde die Mannschaft in keiner Begegnung. Der 7:1-Kantersieg im ersten Pflichtspiel gegen den Stadtkonkurrenten TV Papenburg III war exemplarisch für die ganze Saison. Absoluter Branchenprimus der Liga war Julian Huwig, der nur ein einziges Einzel abgab und im Doppel mit Daniel Brand die Spielzeit ungeschlagen beendete.
Der SV Aschendorfermoor II spielte relativ konstant, liegt aber bereits drei Punkte zurück. Ausschlaggebend für die Vizemeisterschaft war der hauchdünne
7:5-Erfolg im ultimativen Duell mit der DJK Bockhorst II. Star des Teams war zweifellos Wilfried Eichhorn mit einer Einzelbilanz von 9:1. Die Doppel dagegen zeigten nur eine diskrete Vorstellung.
Die DJK Bockhorst II agierte mit ausgeglichenem Punktestand im Rahmen der Möglichkeiten. Angeführt wurde das Ensemble von Carsten Kruse, der im Einzel und auch im Doppel an der Seite von Andreas Tebben brillierte.
Der TV Papenburg III musste sich mit einem negativen Punktekonto begnügen, sicherlich auch der Pandemie geschuldet. Ein absoluter Hype war das Remis gegen den Vizemeister SV Aschendorfermoor II. Von den sechs eingesetzten Akteuren überzeugte besonders Jürgen Schendzielorz.
Der SV Esterwegen III konnte zwar auf acht Aktive zurückgreifen, blieb in der relativ kleinen Staffel aber ohne Erfolgserlebnis. Dem Schlusslicht mangelte es an Erfahrung.

Julian Huwig führte BW Papenburg zum Titelgewinn. Bruns-Foto