Im Jubiläumsjahr des Vereins ist für den Haselünner SV der Titelgewinn der 2. Tischtennis-Herrenbezirksklasse Nord nicht Ziel, sondern Verpflichtung.

Der verlustpunktfreie Titelverteidiger aus der Hasestadt kontrollierte den Konkurrenten VfL Emslage mit 9:5. Der Platzhirsch hatte in den Brüdern Niko (15:3) und Arno Korte (12:0) seine herausragenden Kräfte. Auch das Leistungsbarometer des Verfolgers VfL Emslage II ist mit zwei Minuszählern konstant hoch. Mit Tim Schipper (13:1) und der Neuverpflichtung Wlodzimierz Lechowicz (10:3) ist das Team auf den Spitzenpositionen in der Liga am stärksten besetzt.

BW Papenburg II und BW Lorup rangieren im oberen Mittelfeld, der Direktvergleich endete remis. Die Leistungsträger beider Clubs waren der wiedererstarkte Clemens Busch (9:4) und Gerd Gerdes, der als Klassenprimus nur ein Einzel abgab.

Der SV Surwold weist bereits einen negativen Punktestand auf. Der traditionelle Spätstarter war erstmals im sechsten Pflichtspiel gegen BW Lorup (9:6) erfolgreich. Mit Jens Hillebrand hat das Sextett nur einen überdurchschnittlichen Akteur (14:2) in den Reihen. Der punktgleiche Haselünner SV II spielte eine seriöse Halbserie, eine noch bessere Ausgangsposition wurde gegen BW Lorup (7:9) vergeben. Leitfigur ist noch immer Holger Müller (10:6).

Mit dem TV Papenburg beginnt die Abstiegszone. Immerhin wurden alle nachfolgenden Teams besiegt. Gegen den SV Surwold (7:9) wäre fast die Überraschung gelungen. Eine feste Größe des Neulings ist der frühere Aschendorfer Lenard Schaa (12:4). Der Mitaufsteiger Eintracht Emmeln liegt nur einen Punkt zurück. Der frühzeitige 9:5-Sieg gegen BW Lorup weckte große Hoffnungen, die aber schnell wieder verflogen. Von den zehn eingesetzten Aktiven überzeugten Dieter Deymann (11:5) und der Ersatzmann Frank von der Aa (9:3), der sich für einen Stammplatz aufdrängte.

Der Neuling Eintracht Börger startete mit zwei Siegen, doch dann folgten nur noch klare Niederlagen. Auch die Neuzugänge blieben einiges schuldig. Lediglich Klaus Wöste (9:5) spielte positiv. Der Niedergang von Raspo Lathen war nach dem Abgang eines Topspielers vorhersehbar. Die einzigen Zähler verbuchte das Schlusslicht gegen Eintracht Emmeln (8:8) und den SV Surwold (9:5). Mithalten konnte der altgediente Josef Schaub (6:5).

Klassenprimus: Gerd Gerdes (BW Lorup).

Foto: G. Bruns


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