Beim Tischtennis-Ortsentscheid der Minimeisterschaften gehörte beim TV Meppen dem Nachwuchs für ein paar Stunden die große Bühne. In der Altersklasse II (9 und 10 Jahre) sicherte sich bei den Mädchen Ani Passow (Bildmitte) den Turniersieg vor Hannah Witschen (links) und Masa Al-Ashkin. Alle haben sich damit auch gleichzeitig für den Regionsentscheid Ems-Vechte qualifiziert.
Hochbetrieb herrschte in der Meppener Hasebrink-Sporthalle.
28 Kinder waren dem Aufruf des TV Meppen gefolgt und ermittelten beim Ortsentscheid der 39. Tischtennis-Minimeisterschaften die Stadtmeister. Der Abteilungsleiter Jörg Robbe und seine Crew sorgten für eine perfekte Organisation dieser traditionsreichen Veranstaltung, so dass nie Langeweile aufkam.
Positiv anzumerken war in allen Konkurrenzen die Begeisterung und ungezwungene Spielfreude. Auch Niederlagen taten der Stimmung keinen Abbruch.
Die Mädchenklasse II (9 – 10 Jahre) wurde von Ani Passow dominiert, Hannah Witschen erkämpfte sich Rang zwei.
Ungleich härter umkämpft waren die Spiele der männlichen Wettbewerbe, die auch zahlenmäßig besser besetzt waren. Angenehm überraschte das hohe Niveau. Im zahlenmäßig großen Starterfeld der Jungen bis 8 Jahre triumphierte Tim Rotermann vor Maximilian Strodtkötter. Minisieger der Jungenkonkurrenz II (9 – 10 Jahre) wurde Tom Anneken vor Keno Byl. In der ältesten Turnierklasse der Jungen (11 – 12 Jahre) marschierte Jano Schröer souverän ins Finale, in dem er sich gegen Malte Jansen durchsetzte.
Die vier Erstplatzierten jeder Altersklasse haben sich für den Regionsentscheid der Kreise Emsland und Grafschaft Bentheim im März 2022 qualifiziert.
Wer nicht bei den Minimeisterschaften dabei sein konnte, aber dennoch die schnellste Rückschlagsportart der Welt ausprobieren möchte, der kann gerne zum Training des TV Meppen kommen. Die Trainingszeiten in der Hasebrink-Sporthalle (Freiherr-vom-Stein-Straße) sind zu finden auf der Website www.tv-meppen.de/abteilungen/tischtennis
Der Abteilungsleiter des TV Meppen, Jörg Robbe, mit den „Tischtennis- Minimeistern“. Foto: Georg Bruns
Die Tischtennis-Minimeisterschaften gehen als erfolgreichste Breitensportaktion Deutschlands in die nächste Runde, nachdem die letzten zwei Spielzeiten coronabedingt nur eingeschränkt ausgetragen werden konnten. Bis zum 15. Februar 2022 können in Niedersachsen wieder alle Vereine, Schulen und andere Institutionen Ortsentscheide durchführen. Jeder Veranstalter erhält dafür eine kostenlose Regiebox mit allen erforderlichen Unterlagen wie Durchführungshilfen, Spielplänen und Urkunden. Diese Boxen können online bestellt werden.
Die 39. Auflage der Mini-Meisterschaften richtet sich an alle Kinder bis zwölf Jahre, egal ob diese bereits häufig, nur selten oder noch nie zum Schläger gegriffen haben. Dabei dürfen sie schon Mitglied in einem Tischtennisverein sein, jedoch noch keine Spielberechtigung besitzen oder beantragt haben. Mädchen und Jungen spielen getrennt, jeweils in den Altersklassen:
8 Jahre und jünger, 9- und 10-Jährige sowie 11- und 12-Jährige.
Die Erstplatzierten eines jeden Entscheides werden zur nächsthöheren Veranstaltungsebene eingeladen. Vorläufiger Höhepunkt ist das niedersächsische Verbandsfinale im Mai 2022. Hierfür wird noch ein Ausrichter gesucht. Interessierte Vereine können die Verbandsgeschäftsstelle kontaktieren. Den endgültigen Showdown bietet das Bundesfinale vom 27. – 29. Mai 2022 in Saarbrücken.
Aus den Minimeisterschaften ist übrigens ein ganz prominenter Sportler hervorgegangen: Bastian Steger konnte im Laufe seiner Karriere bereits zweimal die Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen erreichen und war zweimal Deutscher Meister.
Auch Jörg Schneegans konnte bei seinem ersten Einsatz die dritte Niederlage in Folge nicht verhindern. Das Satzverhältnis sprach nur knapp mit 29:26 für den Gastgeber, was auf drei Fünfsatzniederlagen der Laxtener zurückzuführen war. Der Ersatzmann Marius Brand absolvierte insgesamt zehn Einzelsätze, ging aber leer aus.
Olympia Laxten: M. Varel (2), Keller, Wöbker, Schneegans (1), J. Brand (2), M. Brand, M. Varel/J. Brand (1), Wöbker/Schneegans, Keller/M. Brand.
Bezirksoberliga, Herren
Vorwärts Nordhorn - VfL Emslage 9:4
Noch immer ohne Stefan Rieken führten die Emsländer im Regionsderby zwischenzeitlich überraschend mit 3:2, doch dann lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Mit dieser erneuten Niederlage ist die Fallhöhe des VfL enorm groß, auch das Standing ist ramponiert.
Im Spiel der beiden sieglosen Teams hätte der Gastgeber aufgrund des besseren Satzverhältnisses mit 35:27 (!) mehr verdient. Während Robert Pieper seine Negativserie beendete, kassierte Patrick Kämper seinen ersten Minuszähler. Für den VfL ist nun wieder Land in Sicht.
Für die Hausherren war es der ersehnte Befreiungsschlag. Der Neuling aus Spelle/Venhaus befindet sich dagegen in schwierigem Fahrwasser, das Sextett wirkte unkreativ und ungefährlich. Ansgar Reeker und Steffen Bertelink scheiterten allerdings glücklos im Entscheidungssatz.