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Regionsmeisterschaften 2026 starten in Hoogstede mit der Hardbat-Klasse

Hilmar Heinrichmeyer Meisterschaften 11. August 2026 Zugriffe: 16

Die 11. Regionsmeisterschaften Ems-Vechte werden am dritten und vierten August-Wochenenden ausgetragen. Den Auftakt bildet traditionsgemäß das Turnier der Hardbatklasse, bei der alle Spieler mit einheitlichen Schlägern antreten.

Erstmals hat sich der SV Hoogstede als Durchführer zur Verfügung gestellt, nachdem die Halle in Neuenhaus wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung steht. Das Turnier wird am Freitag, den 14. August ab 19.00 Uhr in der neuen Sporthalle an der Molkereistraße in Hoogstede ausgetragen. Zwei Tage nach Ende der Schulferien ist das dann der erste Wettkampf in der neuen Spielzeit 26/27, deren erste Punktspiele drei Wochen später über die Bühne gehen werden. Dazwischen finden dann die Regionsmeisterschaften der Senioren (21.8. in Dörpen) und das Turnier der Erwachsenen und des Nachwuchses am 22./23.8. in Meppen statt.

Bei der Hardbat-Meisterschaft werden die Schläger den Spielern zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einheitliche Noppengummischläger mit kurzen Noppen ohne Schwamm, im Volksmund Brettchen genannt. Tischtennis mit solchen Hardbat-Schlägern ist ganz anders als mit den modernen Schwammgummischlägern. Weil ein Brettchen dem Ball nur wenig Schnitt mitgeben kann, wird vieles von der Täuschung des modernen Schwammgummispiels entfernt, und die Erreichbarkeit des gegnerischen Schlages wird deutlich vergrößert. Der Vorteil des Aufschlägers wird ohne den vielen Schnitt beträchtlich verringert, desgleichen der Vorteil des Angriffsspielers. Es gibt daher im Gegensatz zum heutigen Tischtennis eine Ausgewogenheit zwischen Angriff und Abwehr. Hier spielen alle mit gleichem Material und es gewinnt der beste Spieler und nicht das beste Material. Die Freunde des Hardbat-Tischtennis glauben deshalb, dass das Hardbat-Spiel aufgrund seiner größeren Ausgewogenheit einfach mehr Spaß macht!

Der Fair-Play-Gedanke wird durch den Schlägerwechsel bei jedem Seitenwechsel noch zusätzlich unterstützt. Denn bei jedem Seitenwechsel bleibt der Schläger auf der Tischhälfte liegen, und im nächsten Satz spielt jeder Spieler mit dem Schläger, den sein Gegner im Satz zuvor benutzt hat.

Alle Spieler treten in einer Klasse an, ohne Rücksicht auf Alter oder Geschlecht. Gespielt wird im Einzel in der Vorrunde in Vierergruppen und in der Endrunde mit den beiden ersten im KO-System, zusätzlich im Doppel von Anfang an im KO-System. Wie bei allen Regionsmeisterschaften wird kein Startgeld erhoben.

Auch für Spieler, die bisher noch keine Erfahrung mit den einfachen Schlägern haben, kann die Teilnahme schon deshalb empfohlen werden, weil es neben dem vorhandenen Spaßfaktor auch ein gutes „Aufwärmtraining“ für die neue Saison ist. Um seinen TTR-Wert braucht sich niemand Gedanken zu machen, denn Hardbatturniere sind nicht TTR-relevant.

Meldungen für offizielle Turniere können nur noch über myTischtennis abgegeben werden und sind nur möglich für Spieler, die eine gültige Turnierlizenz besitzen. Wer sich die Ausschreibungsdetails anschauen will, kann das im Turnierkalender der neuen Turnierwelt unter https://www.mytischtennis.de/turnierwelt/turniere/801261 machen.

Wird es in Hoogstede eine Titelverteidigung geben? Marco Knospe (Bildmitte) strebt dieses Ziel jedenfalls an.

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Nordhorn Brettchen Open – Tischtennis mit einheitlichen Schlägern

Hilmar Heinrichmeyer offene Turniere 25. Mai 2026 Zugriffe: 480

Bereits zum 23. Mal veranstaltet der SV Vorwärts Nordhorn demnächst die Nordhorn Brettchen Open, seit Jahren das deutsche Turnier für klassisches Tischtennis. Am Samstag (30. Mai) treten in der Turnhalle der ALMA-Schule an der von-Behring-Straße die Hardbatspieler ab 14.00 Uhr in vier nach Spielstärke getrennten Turnierklassen in Vierergruppen an (bis 1200/bis 1400/bis 1600/bis 3000). Eine Unterteilung nach Geschlecht oder Alter gibt es nicht – auch die Damen und die Nachwuchsspieler werden nur nach Spielstärke eingeteilt. Am Sonntag (31. Mai) starten die Clickball-Spiele um 10.00 Uhr in den gleichen vier Turnierklassen ebenfalls in Vierergruppen im Einzel. An beiden Tagen wird sowohl Einzel als auch Doppel gespielt.

Hardbat ist Tischtennis mit einfachen Noppengummi-Schlägern ohne Schwamm, und beim Clickball wird mit Holzschlägern gespielt, die mit einer Schicht feinen Sandpapiers belegt sind. Das bedeutet: Samstag Tischtennis wie vor 70 und Sonntag wie vor 100 Jahren. Sowohl beim Hardbat als auch beim Clickball spielt die Chancengleichheit eine zentrale Rolle: Alle Schläger sind absolut identisch, und nach jedem Satzwechsel werden die Schläger getauscht. Der Fair-Play-Charakter fasziniert die Spieler – es gewinnt am Ende der beste Spieler und nicht der Spieler mit dem unberechenbarsten Material. Deshalb darf auch kein Spieler mit seinem eigenen Schläger spielen.

Absolut identische Noppengummischläger liegen vor Turnierbeginn auf dem Tisch und wechseln dann nicht mehr die Netzseite: Das ist Fair Play beim Brettchen-Tischtennis!

Das Turnier ist insbesondere auch für Tischtennisspieler gedacht, die noch nie zuvor Hardbat-Tischtennis oder Clickball gespielt haben und sich diesen besonderen Spaß nicht entgehen lassen wollen. Alles weitere kann im Internet unter www.hardbat-tischtennis.de nachgelesen werden. Meldungen können bis Donnerstag (28.05.) über die neue Turnierwelt erfolgen: https://www.mytischtennis.de/turnierwelt/turniere/763180: Nachmeldungen am Turniertag werden ebenfalls angenommen.

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Rundlauf-Team-Cup 2026 Lingen

Andreas Heunisch Über uns 26. April 2026 Zugriffe: 2618

Teams der Grundschule Bawinkel nicht zu schlagen

Doppelsieg bei der 14. Auflage des Rundlauf-Team-Cups in Lingen

 

Erneut waren 9 Schulen aus Lingen und Umgebung am 21.04. dabei, als es darum ging, die Sieger im Rundlauf-Team-Cup der Klassen 3 und 4 der Grundschulen zu ermitteln. In der Sporthalle des Franziskusgymnasiums konnten die Siegerteams der Schulentscheide ein spannendes Turnier erleben.

Weiterlesen: Rundlauf-Team-Cup 2026 Lingen
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Mit Kira Kösters erstmals eine Dame beim Emsländischen Nostalgiecup vorne

Hilmar Heinrichmeyer Emsländischer Nostalgie-Cup 16. April 2026 Zugriffe: 723

Mit 16 Teilnehmern wurde beim 8. Emsländischen Nostalgiecup am Freitagabend in Haselünne die erhoffte Resonanz deutlich unterschritten. Die Konkurrenz zu den zahlreichen Punktspielen in der Endphase der Saison war zu groß. Sportlich kamen die 16 Starter dennoch voll auf ihre Kosten: Die drei Klassen wurden kurzerhand spieltechnisch in einer 16er-Gruppe im Schweizer System ausgetragen.

Gruppenbild mit Dame: Die Teilnehmer am 8. Emsländischen Nostalgiecup stellten sich nach Turnierende noch zum Gruppenfoto.

 

Die sieben Starter aus Klasse 1, sechs aus Klasse 2 und drei aus Klasse 3 spielten dadurch in der großen Klasse – vor allem am Anfang – auch klassenübergreifend, doch schnell ergaben sich für die nachfolgenden Runden Spiele zwischen etwa gleichstarken Akteuren. Aus der ermittelten Reihenfolge der 16 Spieler wurden am Ende die besten drei der drei Klassen jeweils mit den Urkunden ausgezeichnet.

Immerhin schafften es drei Spieler aus der Klasse 2 (bis 1450 TTR-Punkte), in die Phalanx der sieben aus Klasse 1 einzudringen und einen Platz unter den ersten zehn im Gesamtklassement zu belegen. Allen voran Alexander Kurzok (VfB Lingen), der nur zwei Spiele verlor und als Sechster insgesamt Turniersieger der Klasse 2 wurde. Auch Wolfgang Böle (Haselünner SV) und Werner Meer (SV Union Lohne) platzierten sich noch vor dem Siebten aus Klasse 1 und kamen somit bei jeweils 3:3 Spielen auf die Ränge 2 und 3 von Klasse 2.

Die ersten 3 der Erwachsenen 2: (v. l. n. r.) Wolfgang Böle, Alexander Kurzok, Werner Meer

 

An der Spitze von Klasse 1 gab es nichts Neues. Zum dritten Mal in Folge setzte sich Arno Korte vom Gastgeber SV Haselünne durch und gab bei seinen sechs Siegen nur drei Sätze ab. Christian Defée aus dem Seniorenteam des FC Schüttorf 09 hingegen kam bei seinem ersten Turnierstart überhaupt nicht gut weg und stand nach vier Runden nur auf dem 7. Platz. Durch zwei Siege in Folge schaffte er es immerhin noch auf Platz 2, während Jonas Saalfeld (SV Bawinkel) während des gesamten Turnieres im vorderen Feld lag und am Ende knapp auf Platz 3 landete. Noch knapper dahinter wurde Niko Korte Vierter, der vor der letzten Runde noch Chancen auf Platz 1 hatte.

Einzel der Erwachsenen 1: (v. l. n. r.) Christian Defée, Arno Korte, Jonas Saalfeld

 

Die drei Starter der Klasse 3 (bis 1250 TTR-Punkte) fanden sich am Ende erwartungsgemäß auch am Ende des Gesamtfeldes wieder. Allerdings setzte sich nicht der Favorit Michael Dycker (SG Gauerbach) durch, sondern mit Kira Kösters die einzige Dame im Feld, die zusammen mit Alexander Kurzok somit für einen Doppelerfolg des VfB Lingen sorgte. Martin Grönniger vom SV Union Meppen lief auf Rang 3 ein.

Die Siegerin der Erwachsenen 3 in der Mitte: Kira Kösters. Links der Zweite Michael Dycker, rechts der Dritte Martin Grönniger.

 

Aufgrund der geringen Resonanz wurden nur zwei Doppelkonkurrenzen ausgetragen. In beiden gingen je drei Paare an den Start, nachdem einige Spieler zu später Stunde auf den Start im Doppel verzichtet hatten. Im System „Jeder gegen Jeden“ blieben Christian Defée/Robert Rühlmann aus dem mittleren Paarkreuz des Landesligateams des SV Bawinkel ohne Satzverlust und verwiesen Andreas Heunisch/Holger Müller (VfB Lingen/SV Haselünne) auf Rang 2.

Im Erwachsenen 2-Doppel links die beiden Zweiten, Holger Müller und Andreas Heunisch, rechts die Sieger Robert Rühlmann und Christian Defée.

 

In der anderen Doppelkonkurrenz ließen Alexander Kurzok/Michael Dycker nichts anbrennen und gewannen beide Spiele in zwei Sätzen. Eduard Hensel (SG Freren) kam an der Seite von Kira Kösters auf Platz 2.

Erwachsenen-Doppel 2: (v. l. n. r.) Kira Kösters, Eduard Hensel, Alexander Kurzok, Michael Dycker.

 

Noch während des Turniers wurden die Konsequenzen aus der geringen Resonanz dieses Jahres gezogen. Im nächsten Jahr wird das Turnier am Freitag nach dem letzten Spieltag der Rückrunde ausgetragen werden, um den Punktspielen aus dem Weg zu gehen. Das ist dann der 23. April 2027.

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