Der TV Meppen ist auf Titelkurs / 2. Tischtennis-Kreisklasse - Frust beim FC Wesuwe

Im Tischtennis-Sport entfällt coronabedingt die Rückrunde, die laufende Saison wird in einer sogenannten "Einfachrunde" absolviert.

 

In der 2. Kreisklasse Emsland/Mitte macht der TV Meppen III Titelansprüche geltend. Der Spitzenreiter ist nach fünf Pflichtspielen noch ungeschlagen und konnte stets punktgenau die beste Leistung abrufen. Mit dem Haselünner SV IV (4:2) und dem VfB Lingen III (4:4) konnten die ärgsten Verfolger auf Distanz gehalten werden. Die wichtigsten Impulse setzten Franziska Volmer und Inka Veenker, die noch kein Einzel abgegeben haben und der männlichen Konkurrenz den Schneid abkauften.

Aber auch der nachfolgende Haselünner SV IV erhebt Machtansprüche. Die Mannschaft hat zwei Spiele weniger auf dem Konto, ist aber schon jetzt auf die Schützenhilfe anderer Clubs angewiesen. Eminent wichtig war der 5:3-Reisesieg beim SV Bawinkel IV. Mit Dennis Rezler und Vinzenz Lübken, beide noch ungeschlagen, hat der HSV zwei Qualitätsspieler in den Reihen.

Der VfB Lingen III führt mit ausgeglichenem Punktverhältnis das Mittelfeld an, der Titel ist schon jetzt unerreichbar. Völlig unnötig war das Remis gegen das Schlusslicht FC Wesuwe. Vorzeigespieler ist Ralf Jacob mit einer Einzelbilanz

von 7:1.

Eine unbekannte Größe ist der SV Bawinkel IV, da das Team mit einigen Spielen im Rückstand ist. Mit einer Siegesserie wäre der Club aber zurück in der Show. Beindrucken war der der 6:2-Kantersieg beim VfB Lingen III. Aus dem großen Kader ist Michael Stüwe-Surmann hervorzuheben.

Obwohl Union Meppen IV auf ein zahlenmäßig großes Personal baut, läuft die Mannschaft der Konkurrenz hinterher. Lediglich gegen den BV Clusorth/Bramhar (5:3) konnte das Team eine Topleistung abrufen. Nur Marius Nürenberg und Stefan Prassel agierten bislang konstant gut.

Angezählt ist der BV Clusorth/Bramhar. Der einzige Sieg in vier Partien gelang gegen den FC Wesuwe (5:3). Nur Marius Frerich spielte positiv.

Der FC Wesuwe wartet noch auf den ersten Sieg. Den Zustand des Tabellenletzten illustriert besonders die 1:7-Niederlage gegen den TV Meppen III. Lediglich Wilhelm Schulte konnte erfolgreich gegenhalten.

 

Eine prägende Spielerin des TV Meppen ist Franziska Volmer. Bruns-Foto

RW Heede aktueller Tabellenführer / Verzerrte Tabelle in 1. Tischtennis-Kreisklasse - Werpeloh stark

Die 1. Tischtennis-Kreisklasse Emsland/Nord wartet auf die Weiterführung der Saison, die coronabedingt unterbrochen worden ist. Das derzeitige Tabellenbild ist nur eine Momentaufnahme.

 

Die Führung von RW Heede II muss ein wenig relativiert werden, denn der Spitzenreiter hat mit Abstand die meisten Partien in der Liga absolviert. Unnötig war das Remis gegen Eintracht Emmeln II. Die beiden Siege verbuchte Rot-Weiß gegen tabellarisch unbedeutende Clubs. Geführt wird die Mannschaft von

Hermann-Josef Kässens, der ein gelernter Fußballer ist und quasi auf dem zweiten Bildungsweg zum Tischtennis-Sport gestoßen ist.

Der Verfolger SV Werpeloh ist mit einigen Spielen im Rückstand. Immerhin konnte sich das Team im Spitzenkampf gegen RW Heede mit 6:2 durchsetzen, mehr Mühe hatte der Titelaspirant beim 5:3-Sieg gegen den TV Meppen II. Filigranes Tischtennis spielt der noch ungeschlagene Johannes Reinken.

Der Haselünner SV III führt das Mittelfeld an. Eine bessere Ausgangsposition verhinderte die etwas unglückliche 3:5-Heimniederlage gegen den VfB Lingen II. Die Kernpersonalie ist zweifellos der erfahrene Marcus Brand.

Den punktgleichen TV Meppen II kennzeichnet ein starkes Leistungsgefälle. Beim 5:3-Erfolg gegen RW Heede II deutete die Mannschaft ihr Potenzial an - und das ohne den Topspieler Ralf Wohlgezogen. Im vereinsinternen Ranking des TV liegt der Nachwuchsspieler Phil Gerdes mit einer Einzelbilanz von 5:1 ganz vorne. 

Es folgt mit ausgeglichenem Punktekonto Eintracht Emmeln II.  Standesgemäß war der Kantersieg gegen den TTC Lähden II. Verlass war bislang auf Wilfried von Herz und Andreas Lüssing.

Nicht einzuordnen ist der VfB Lingen II, der noch ein großes Programm zu bewältigen hat. Beim eminent wichtigen Sieg gegen den Haselünner SV III musste die Mannschaft sogar auf zwei wichtige Stammspieler verzichten.

In einer Schaffenskrise befindet sich der TV Erika/Altenberge II. Mithalten konnte Sebastian Kubiczek. Tief sitzt der Frust auch beim Schlusslicht TTC Lähden II. In keinem Spiel gab es eine Siegchance.

 

Hermann-Josef Kässens führte RW Heede an die Tabellenspitze. Bruns-Foto

Der SV Bawinkel dominiert die Region

Das emsländische Aushängeschild des Tischtennis-Sports ist unbestritten der SV Bawinkel. Sowohl bei den Damen (Oberliga) als auch bei den Herren (Landesliga) ist der Club die Nummer eins in der Region Ems/Vechte. Und auch im Nachwuchsbereich ist der Verein mit vier Teams in diesem Sport unterwegs. Zur jüngsten Mannschaft, die von Andrea Trepohl behutsam aufgebaut wird, gehören Piet Determann (links), Leo Krummen, Max Niehoff und Nick Tautfest. Die Jungen sind erfolgreich in die Saison gestartet, wurden dann vom Coronavirus gestoppt und warten auf die Fortsetzung der Spielzeit.

Bruns-Foto

Emsländische Teams ohne Probleme / Corona stoppte höherklassige Tischtennisligen - Reserve des SV Bawinkel top

Der Tischtennis-Sport liegt coronabedingt derzeit auf Eis. Der bisherige Saisonverlauf war für die emsländischen Clubs durchaus positiv. Kein Team muss den Abstieg fürchten.

 

In der Herren-Landesliga hat der Neuling SV Bawinkel erst drei Spiele absolviert und dabei hauchdünn mit 5:7 gegen den Tabellenführer MTV Jever verloren. Im Prestigeduell mit Olympia Laxten stellte die Mannschaft in einer glamourösen Vorstellung mit 10:2 unter Beweis, dass die emsländische Übermacht in Bawinkel zuhause ist. Die beiden Neuzugänge Max Bode und Ingo Hantke haben sich mit je fünf Einzelerfolgen schon jetzt bezahlt gemacht.

Aber auch der Mitaufsteiger Olympia Laxten ist eine Bereicherung für die Liga. In den fünf Pflichtspielen waren die Emsländer zwar chancenlos gegen den MTV Jever II, beeindruckten aber gegen den starken TuS Sande (6:6). Als wichtiger Stabilisator hat sich der Neuzugang Lars Wöbker erwiesen (6:4).

In der Herren-Bezirksoberliga war für den Aufsteiger BW Papenburg ein schweres Jahr prognostiziert worden, der Realismus sagt aber etwas anderes. Ein positives Punktverhältnis nach fünf Pflichtspielen spricht für eine gewachsene Homogenität in der Mannschaft. Nur vom Corona-Virus wurde die Hochkonjunktur gestoppt. Ein absoluter Führungsspieler ist Tomas Piwowarski (7:3).

Der VfL Emslage kommt - wie im Vorjahr - einfach nicht in Schwung. Erst in der dritten Partie gelang der erste Sieg. Die klaren Niederlagen gegen die führenden TV Hude III und BSV Holzhausen belegen, dass der VfL keine Spitzenmannschaft mehr ist. Der Topspieler Christoph Schepers (5:1) kann es allein nicht richten.

In der zahlenmäßig reduzierten Herren-Bezirksliga haben der Neuling Olympia Laxten II und das bereits etablierte Sextett von Concordia Emsbüren erst eine Partie bestritten und sind tabellarisch noch nicht zu bewerten. Olympia überzeugte mit einem Remis gegen Quitt Ankum, nachvollziehbar war die Niederlage der Emsbürener gegen den Spitzenreiter TSG Dissen II.

In der Damen-Bezirksliga hat der SV Bawinkel einige Personalprobleme, konnte zweimal nicht mit kompletter Mannschaft antreten und grüßt dennoch die Konkurrenz von der Tabellenspitze. Andrea Trepohl ist noch ungeschlagen, Stefanie Kalmer und Franziska Hartdegen haben erst je ein Einzel abgegeben.

Für Union Meppen läuft es nach dem freiwilligen Rückzug aus der Landesliga nicht so gut. Einer klaren Niederlage im Derby gegen den SV Bawinkel (3:9) steht nur ein kampfloser Sieg gegenüber.

In der Jungen-Bezirksliga hat der SV Bawinkel trotz neuer Besetzung viel Qualität im Spiel. Für den Titel wird es wohl nicht reichen, zu ernüchternd war die Niederlage gegen das mittelmäßige Team der SG Ankum/Bippen. Eine Position im oberen Tabellendrittel ist aber machbar, denn alle Akteure und auch die Ersatzspieler weisen deutlich positive Einzelbilanzen auf.

 

Noch ungeschlagen: Andrea Trepohl (SV Bawinkel). Foto: G. Bruns

Titelkampf völlig offen / Tischtennis-Kreisklasse - Saisonunterbrechung durch Corona

Nach dem Rückzug von Eintracht Börger ist die Tabellenspitze in der zahlenmäßig reduzierten 3. Tischtennis-Kreisklasse Ems/Vechte hart umkämpft. Alle Clubs warten auf das Ende der coronabedingten Zwangspause.

 

Aktueller Tabellenführer ist Sparta Werlte II. Die Mannschaft musste bislang ohne den Spitzenspieler Niklas Finke auskommen und ist wahrlich nicht frei von Schwächen. Filigranes Tischtennis zeigte der Aufstiegsaspirant beim wichtigen

5:3-Sieg gegen den Konkurrenten TTC Lähden III. Impulsgeber in der unausgeglichen besetzten Stammbesetzung sind die ungeschlagenen Sven Malchow und Fabian Kröger.

Machtansprüche meldet auch der Verfolger TTC Lähden III an. Das Team startete mit einem furiosen 7:1-Kantersieg gegen den TV Meppen IV, profitierte außerdem von einem kampflosen Sieg, ließ dann aber etwas nach. Die eingespielte Formation ist homogen besetzt. Taktgeber sind Joachim Jank und der Nachwuchsspieler Jochen Burke.

Der punktgleiche TV Erika/Altenberge IV komplettiert das Spitzentrio. Ein glamouröses Spiel zeigte die Mannschaft gegen den führenden Club aus Werlte, der in Rekordzeit mit 8:0 abgefertigt wurde.

Der SV Rastdorf II ist mit einigen Spielen im Rückstand und daher nur schwer einzuordnen. Dirigiert wird das Team vom früheren Werlter Bashiru Ajala.

Der SV Rastdorf III spielt im Rahmen der Möglichkeiten. Gegen die Topteams der Liga gab es nichts zu holen. Zu Buche steht lediglich ein 5:3-Sieg gegen den TV

Meppen IV. Von den sechs eingesetzten Akteuren überzeugte Jürgen Hermes ohne jede Einschränkung.   

Der TV Meppen IV hat - zusammen mit Sparta Werlte II - die meisten Spiele absolviert, befindet sich als siegloses Schlusslicht aber in einer Schaffenskrise. Dabei kann die Mannschaft durchaus mithalten, wie der Überraschungscoup gegen den Spitzenreiter Sparta Werlte II (6:6) belegt.

 

Eine extrem wichtige Personalie beim TV Erika/Altenberge ist Konrad Spinnecker. Bruns-Foto