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Einstimmiges Votum für den Vorstand / Tischtennis-Bezirkstag - Helmut Oldeweme Vorsitzender

Die Enttäuschung stand dem alten und neuen Vorsitzenden des Tischtennis Bezirksverbandes Weser-Ems, Helmut Oldeweme, deutlich ins Gesicht geschrieben, als er in seiner Heimatstadt auf dem 22. Bezirkstag eine nie dagewesene minimale Teilnehmerzahl begrüßte. Vier Kreise fehlten komplett. Um eine Wiederholung dieses Desasters zu vermeiden, sollen künftige Bezirkstage an einem zentralen Ort stattfinden.

Lingens stellvertretender Bürgermeister Werner Hartke brachte in seinem Grußwort seine Freude zum Ausdruck, dass nach den Beschränkungen der Corona-Zeit nunmehr wieder der Sport funktionieren könne. Er lobte er vor allem die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Hintergrund rund um das eigentliche Sporttreiben.

Die Grüße des Tischtennis-Verbandes Niedersachsen (TTVN) überbrachte das Präsidiumsmitglied Dr. Dieter Benen (Bielefeld).

Nachdem – trotz eines geringen Minus im Jahresabschluss – die Kassenberichte und Haushaltsplanungen problemlos abgesegnet wurden, war die einstimmige Entlastung des Vorstandes eine Selbstverständlichkeit. Folgerichtig war damit auch die Wiederwahl der Amtsträger, und das ohne Gegenstimme. Die Führungscrew der kommenden Legislaturperiode bilden somit der Vorsitzende Helmut Oldeweme (Lingen), die Stellvertreter Günther Schäfer (Sande) und Carsten Krieger (Oesede), Schatzmeister Herbert Michalke (Papenburg), Sportwart Dr. Dieter Benen (Bielefeld), Damenwartin Almuth Melles (Hinte), Jugendwart Thomas Bienert (Wittmund), Schiedsrichterobmann Carsten Krieger und Pressewart Werner Steinke (Lohne). Vakant blieb die Position des Seniorenwartes, da André Hälker (Dinklage) auf eine Wiederwahl verzichtete und niemand sich zur Kandidatur bereiterklärte.

Ein Eilantrag an den Bezirkstag, die Reduzierung der Mannschaftsstärke auf Bezirksebene im Herrenbereich von sechs auf vier Spieler betreffend, wurde an den Landesverband verwiesen.

Geführt wird der Bezirksvorstand auch weiterhin vom Lingener Helmut Oldeweme (vorne mittig). Foto: Georg Bruns

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Traumhafter Tag für Altenlingen und Handrup / Rundlauf-Tischtennisteam-Cup - Turnier für Grundschulen

Von Corona-Depressionen keine Spur, dafür aber eine tolle Stimmungslage ohne Langeweile - dies zeichnete die neunte Auflage des Rundlauf-Tischtennisteam-Cups in der Sporthalle des Lingener Franziskus-Gymnasiums aus. Dieses Turnier wird in Viererteams gespielt und ist ein innovativer, breitensportlich orientierter Wettbewerb für Grundschulen. Dank zahlreicher Helfer - vor allem aus der gastgebenden Schule - sorgte der Regionsvorsitzende Andreas Heunisch für einen zeitgerechten Ablauf.

 

Ursprünglich war der Rundlauf-Team-Cup für das 3. und 4. Schuljahr als Pilotprojekt des Landesverbandes gestartet, wurde dann bei zunehmender Popularität als sogenannte Regionsmeisterschaft enorm ausgeweitet und aufgewertet.

Alle Siegermannschaften der teilnehmenden sieben Grundschulen waren sichtlich heiß auf den Finaltag.  Natürlich wollte jedes Team den großen Erfolg, doch im Vordergrund standen die ungezwungene Spielfreude und ein riesiger Bewegungsdrang. Es zahlte sich aus, dass in der Vorrunde niemand ausscheiden musste und alle Akteure bis zum letzten Ballwechsel beteiligt waren.

Im Turnier der dritten Schuljahre mit vielen knappen Entscheidungen marschierten "Die wilden Kerle" - so die selbstgewählte Mannschaftsbezeichnung - von der GS Altenlingen ins Finale, in dem das Team der "Tischtennis-Eulen" aus Handrup mit 3:0 etwas unter Wert geschlagen wurde. Platz drei belegten die "Feuerteufel" der Carl-Orff-Schule Lingen, die damit erstmals in der Geschichte des Team-Cups auf dem Podest stand.

Knackige Spiele kennzeichneten auch den Wettbewerb des vierten Schuljahrgangs. Im Endspiel gab es ein Déjà-vu mit den Grundschulen aus Handrup und Altenlingen, jedoch mit umgekehrtem Ausgang. Die "Piraten" aus Handrup behaupteten sich nämlich mit 3:1 gegen das Konkurrenzteam "Eddi". Der dritte Podestplatz ging an die "Champions" der GS Hoogstede und damit in die Grafschaft Bentheim.

Unterstützung erhielt das Projekt auch vom niedersächsischen Dachverband, der mit einigen Mitarbeitern vor Ort war. Diese sorgten mit vielen Aktionen dafür, dass nie Langeweile aufkam. Ob an Mini-Tischen, beim Zielen auf markierte Trefferfelder am Tischtennis-Roboter, bei der Ballgeschwindigkeits-Messanlage oder beim Erwerb des Sportabzeichens, ständig waren die Kinder mit dem kleinen weißen Ball beschäftigt.

So sehen Sieger aus: Das Team der Grundschule Handrup (Mitte) dominierte den 4. Jahrgang bei der Regionsmeisterschaft im Rundlauf-Team-Cup. Es folgten die Grundschulen Altenlingen (links) und Hoogstede. Foto: Georg Bruns

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Ablösung an der Spitze / Tischtennis-Quartalsrangliste Ems-Vechte - Grafschaft unterrepräsentiert

Im Tischtennis-Sport gibt es seit dem Jahre 2010 eine Berechnungsmethode in Form einer Rangliste. Diese Bestenliste wird vierteljährlich aktualisiert und führt Spieler und Spielerinnen aller Leistungs- und Altersklassen in einem einzigen Klassement.

 

Ein Wechsel an der Spitze war abzusehen, zumal der lange dominierende Rainer Klaßen (Sparta Werlte) nicht mehr so hochklassig spielt. Der im Jahr 2020 zum SV Bawinkel gestoßene Ingo Hantke hat ihm erwartungsgemäß Rang eins abgelaufen und sich inzwischen einen komfortablen Punktevorsprung erarbeitet.

An alte Zeiten erinnert der frühere Kreismeister Patrick Kämper (VfL Emslage), der sich auf Platz drei vorgearbeitet hat. Nach wie vor hat der nur sporadisch aktive Carsten Korte (Union Meppen) die Position vier inne. Es folgt Max Bode (SV Bawinkel), dessen Aufwärtsdrang zweifellos durch die Corona-Pandemie gestoppt wurde. Schon bessere Tage hatte der sechstplatzierte Christoph Schepers (VfL Emslage), der auf Rang sechs zurückgefallen ist. Die weiteren Positionen nehmen Milan Heidkamp, seit zwei Jahren für den SC Baccum aktiv, und Timo Wintels (SV Bawinkel) ein. Beide sind nur durch einen winzigen Zähler getrennt. Nur wenig dahinter liegt auf Platz neun der Laxtener Marius Varel.

Die Grafschaft Bentheim hat in diesem Klassement zwar aufgeholt, ist aber nach wie vor stark unterrepräsentiert. Immerhin ist mit Gerd Heinrich (Vorwärts Nordhorn), der in seiner Glanzzeit für Olympia Laxten aktiv war, ein Akteur auf Rang zehn in dieser Belle Etage vertreten. Kevin Kurbjuweit (SV Bawinkel) und Tobias Schülting (Concordia Emsbüren) beschließen die Top Twelve.

Auf dem Sprung in diese Bestenliste sind Gerd Gerdes (BW Lorup) und Nico Rudnik (FC Schüttorf), die bereits mit den Hufen scharren.

Klassische Defensivspieler sind in dieser Liga nicht vertreten, sondern ausschließlich Akteure mit einem breiten Schlagrepertoire. Immerhin fünf Sportler sind besonders bodenständig und waren in ihrer Laufbahn nur für ihren Stammverein aktiv.

Inzwischen dominiert der SV Bawinkel diesen elitären Kreis und ist mit fünf Aktiven vertreten.

Die stärksten Kreisliga-Spieler sind Sven Fredeweß (Sigiltra Sögel) auf Platz 70 und der nachfolgende Klaus Wöste (Eintracht Börger). Beide haben aber schon höherklassige Spielpraxis. Die Sportlerinnen des Verbandsligisten SV Bawinkel sind positionsmäßig etwas auseinandergedriftet. Die beste Spielerin ist mit Rang 79 Claudia Meer. Nina Pieper und Antonia Joachimmeyer haben an Boden verloren und mussten Julia Wojtaszek (Hoogsteder SV) an sich vorbeiziehen lassen.

Stärkste Spielerin der Region Ems/Vechte: Claudia Meer (SV Bawinkel).

Foto: G. Bruns

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Lebende Tischtennis-Legenden

Beispiellose Urgesteine in der Tischtennis-Abteilung des BW Papenburg sind Heiner Hillebrand (links), ein profilierter Abwehrkünstler, und Josef Schwennen, der als Allround-Spieler gilt.

 

Das Duo ist für Blau-Weiß in der 2. Tischtennis-Bezirksklasse unterwegs, wurde aber aktuell von der Pandemie gestoppt. Beide Akteure bevorzugen ein schwieriges Schlägermaterial, was großen Trainingsaufwand erfordert. Heiner Hillebrand begann seine Karriere in der Saison 1967/68 als Jugendlicher bei Eintracht Papenburg, war 1968/69 für den SV Gehlenberg aktiv und wechselte dann zum damaligen Obenender Verein Amisia Papenburg. Fast zeitgleich startete auch Josef Schwennen seine Karriere und ist ebenfalls noch immer eine feste Größe bei Blau-Weiß. Nach wie vor zehren die Granden des Clubs von ihrer Kampfkraft, haben aber auch technische Elemente in ihrem Portfolio.

 

Bruns-Foto