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Ab sofort ist eine Turnierlizenz für jeden Turnierstart erforderlich

Am 1.7.2024 ist die einschneidendste Änderung im deutschen Tischtennis-Turnierspielbetrieb der letzten 80 Jahre in Kraft getreten - die Einführung der Turnierlizenz durch den DTTB. Seit diesem Datum dürfen nur noch solche Spieler an offiziellen Tischtennisturnieren teilnehmen, die im Besitz einer Turnierlizenz für die jeweilige Altersgruppe (Nachwuchs, Erwachsene bzw. Senioren) sind.

 

Bisher reichte eine Spielberechtigung für den Verein zum Turnierstart, ab jetzt braucht der jeweilige Turnierteilnehmer zusätzlich eine Turnierlizenz auf seinen Namen. Hintergrund für diese einschneidende Änderung ist das im Laufe der Jahrzehnte geänderte Meldeverhalten. Der Verein war nach wie vor rechtlich für die Meldung seiner Spieler zu Turnieren verantwortlich. In der Praxis haben sich die Spieler aber oft selbst gemeldet, und der Verein wusste oft nicht einmal etwas davon – war aber trotzdem für alle Haftungsfragen zuständig, wenn sein Spieler dort „Unfug“ gemacht hat. In einigen Landesverbänden hat die Sportversicherung eventuelle Schäden nicht abgedeckt, und deshalb sah sich der DTTB zum Handeln aufgerufen. In Zukunft ist jeder Spieler selbst für seine Meldung zu Turnieren verantwortlich und haftet auch für alles selbst. Zur Abdeckung eventueller Schäden ist in der Turnierlizenz eine Versicherung dagegen enthalten. Dieses gilt insbesondere für alle Erwachsenen und Senioren und im Nachwuchsbereich nur für die Spieler, die ausdrücklich die (uneingeschränkte) Turnierlizenz für den Nachwuchsbereich (mit Unterschrift ihrer Eltern) erwerben.

Alle Nachwuchsspieler haben nämlich am 1.7. automatisch zu ihrer Spielberechtigung für den Mannschaftssport auch die „eingeschränkte Turnierlizenz für den Nachwuchs-Individualsport“ (eTLNI) erhalten. Dazu brauchte weder der Spieler noch der Verein irgend etwas zu unternehmen. Alle Spieler mit der eTLNI können weiterhin von ihrem Verein für die Nachwuchsklassen von Turniere gemeldet werden. Für diese Spieler geht es auch gar nicht anders: Sie können sich nicht selbst anmelden, das muss der Verein machen, und zwar zukünftig ausschließlich online über die Meldemöglichkeit im Vereinsbereich von click-TT.

Nachwuchsspieler, die sich dabei nicht auf ihren Verein verlassen wollen, müssen die (uneingeschränkte) Turnierlizenz für den Nachwuchsbereich (TLNI) erwerben. Diese kostet wie auch die eTLNI nichts, gilt immer für ein Halbjahr und verlängert sich automatisch immer weiter, bis der Spieler altersmäßig in den Erwachsenenbereich rückt. Mit der TLNI kann und muss sich der Spieler selbst für seine Nachwuchs-Turniere anmelden – der Verein kann solche Spieler nicht melden.

Will ein Nachwuchsspieler gar an Damen- bzw. Herrenturnieren teilnehmen, braucht er dafür die Turnierlizenz für den Erwachsenen-Individualsport (TLEI). Diese kostet 4,99 € pro Halbjahr und verlängert sich ebenfalls automatisch, bis sie gekündigt wird. Damit darf der Spieler dann an Erwachsenenturnieren teilnehmen, zumindest in solchen Klassen, in denen auch Nachwuchsspieler zugelassen sind. Mit dem Erwerb der TLEI erhält der Jugendliche übrigens automatisch auf die TLNI und verliert damit die eTLNI.

Dieselbe TLEI brauchen natürlich auch alle Damen und Herren zwischen 19 und 39 Jahren. Tischtennis-Senioren, also Aktive ab 39 Jahren, brauchen für den Start in den Seniorenklassen die Turnierlizenz für den Senioren-Individualsport (TLSI). Auch diese kostet 4,99 € pro Halbjahr und beinhaltet für alle Senioren automatisch auch die TLEI, so dass die Senioren für das gleiche Geld auch in den Erwachsenenklassen starten können.

Für alle drei Turnierlizenzen TLNI, TLEI und TLSI gilt, dass sich nur noch der Spieler selbst für die Turniere anmelden kann und muss, und zwar ab sofort nun noch online über das Portal myTischtennis.de. Während die drei genannten Turnierlizenzen nach dem Erwerb zum Start bei allen entsprechenden Turnieren in dem jeweiligen Halbjahr berechtigen, gibt es auch noch eine „Veranstaltungslizenz“, die immer nur für genau ein Turnier gilt. Diese kostet 2,99 € und lohnt sich nur für Spieler, die in einem Halbjahr nur genau ein Turnier spielen wollen.

Die Turnierlizenz ist für alle offiziellen Einzel-, Doppel- und Mixed-Turniere erforderlich, außerdem für Mannschaftsturniere, bei denen die Spieler einer Mannschaft aus verschiedenen Vereinen kommen dürfen. Nur für Mannschaftsturniere, an denen ausschließlich reine Vereinsteams teilnehmen dürfen, braucht man weiterhin keine Turnierlizenz – dort meldet der Verein und nicht die Spieler selbst.

Im Regionsverband bedeutet das, dass die Regionsmeisterschaften und das Regionsranglistenturnier zukünftig nur noch mit einer Turnierlizenz gespielt werden können. Das gleiche gilt für offene Turniere wie den Emsländischen Nostalgie-Cup, die Nordhorn Brettchen Open, Osterturniere und Pfingstturniere, aber auch für offene Pokalmeisterschaften wie den Sommer-Team-Cup. Für reine Vereinsturniere wie Vereinsmeisterschaften und für Turnierstarts im Ausland ist keine Turnierlizenz erforderlich.

Wer eine Turnierlizenz erwerben will, muss sich dazu bei myTischtennis.de (kostenlos) registrieren und wird dann dort auf den entsprechenden Seiten durch die entsprechenden Fragen geführt. Näheres kann unter https://www.mytischtennis.de/community/turnierlizenz/ nachgelesen werden.

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Zwei Haselünner Doppelsiege beim 6. Emsländischen Nostalgiecup

Mit 29 Teilnehmern hat der 6. Emsländische Nostalgiecup am Freitagabend in Haselünne die Rekord-Teilnehmerzahl des letzten Jahres um einen verpasst, nachdem zwei angemeldete Starter nicht erschienen waren und nur ein Ersatzmann eingesprungen ist. Die beiden Lokalmatadoren Arno Korte (Herren 1) und Krystof Musial (Herren 2) gewannen nicht nur das Einzel ihrer Klasse, sondern auch den Doppelwettbewerb jeweils mit Vereinskameraden.

 

Die zehn Starter bei den Herren I spielten im Schweizer System über sechs Runden bei der alten Satzlänge bis 21, wobei zwei Spieler mit 5:1 Siegen und drei mit 4:2 abschnitten. Da die sechs Gegner von Arno Korte (Haselünner SV) auf zwei Siege mehr kamen als die von Thomas Beel (SC Spelle-Venhaus), entschied diese „Buchholzzahl“ über die Reihenfolge auf den beiden ersten Plätzen und bescherte dem Haselünner den zweiten Turniersieg nach 2020. Platz 3 ging an seinen Bruder Niko Korte, während der einzige Landesligaspieler Robert Rühlmann (SV Bawinkel) mit Platz 5 die Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Foto: In der Mitte der Turniersieger Arno Korte, eingerahmt vom Zweiten Thomas Beel (links) und dem Dritten Niko Korte (rechts).

 

Im Doppel holte sich Arno Korte später an der Seite von Holger Müller seinen zweiten Titel und verweis dabei Thomas Beel, diesmal an der Seite seines Vereinskameraden Sven Goreglad, mit 2:0 erneut auf den zweiten Platz. Sechs Paare waren in dieser größten Doppel-Konkurrenz gestartet.

Foto: Links die im Finale unterlegenen Speller Thomas Beel und Sven Goreglad, rechts die Haselünner Siegr Holger Müller und Arno Korte.

 

Die zwölf Starter im größten Feld des Tages - Herren II (bis 1450 TTR-Punkte) – spielten ebenfalls im aus dem Schachsport übernommenen Schweizer System über sechs Runden. Hier hatten sich die ersten Drei mit jeweils 5:1 Siegen deutlich vom vierköpfigen Verfolgerfeld mit 3:3 Punkten abgesetzt. Ihre Reihenfolge war allerdings bis zuletzt hart umkämpft und fiel schließlich denkbar knapp aus. Bei gleicher Buchholzzahl von 21 entscheid zwischen Krystof Musial (Haselünner SV) und dem früheren Fußballprofi Theodor Vogelsang (TuS Neuenhaus) die Feinbuchholzzahl von 118, die als Summe der Siege der Gegner der Gegner bei Musial um einen größer war als bei Vogelsang (117). Knapper geht es kaum! Der Dritte, Thorsten Sabelhaus (SV Bawinkel), folgte mit seiner Buchholzzahl von 20 auch nur hauchdünn hinter den beiden Ersten.

Foto: Die ersten Drei der spannendsten Klasse: (v. l. n. r.) Theodor Vogelsang, Krystof Musial, Thorsten Sabelhaus.

 

Im Herren II-Doppel holte sich Krystof Musial seinen zweiten Titel, als er an der Seite seines Vereinskameraden Mateusz Jezewski gegen Theodor Vogelsang und Daniel Landeck (ASC Grün-Weiß 49) mit 2:0 gewann.

Foto: Nach Mitternacht fand die Doppel II-Siegerehrung statt: (v. l. n. r.) Krystof Musial, Mateusz Jezewski, Theodor Vogelsang, Daniel Landeck

 

Die sieben Starter bei Herren III (bis 1250 TTR-Punkte) spielten Jeder gegen Jeden, sodass sie wie die Spieler der anderen Klassen auch auf sechs Einzel kamen. Auch hier bleib niemand ungeschlagen, aber Sieger Matthias Gebbeken (SV Bawinkel) unterlag als einziger nur einmal. Bei 4:2 Siegen, gleicher Buchholzzahl und gleicher Feinbuchholzzahl lagen Ingo Schnittker (SC Spelle-Venhaus) und Jerzy Luba (Haselünner SV) nahezu gleichauf. Der direkte Vergleich, ausgerechnet im letzten Spiel, gab mit 21:19, 21:18 den Ausschlag zugunsten von Schnittker.

Foto: Auch das Herren III-Einzel war hart umkämpft: (v. l. n. r.) Ingo Schnittker, Matthias Gebbeken, Jerzy Luba.

 

Im Herren III-Doppel reichte es für Vorjahressieger Stefan Prassel (SV Union Meppen) zusammen mit seinem Vereinskameraden Josef Fischer nicht zur Titelverteidigung. Im Finale waren die beiden Speller Ingo Schnittker/Andreas Wilmer beim 2:0-Sieg deutlich überlegen.

Foto: Das Herren III-Doppel begann mit dem Finale. Links die beiden Zweiten Stefan Prassel und Josef Fischer, rechts die Sieger Andreas Wilmer und Ingo Schnittker.

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Rundlauf-Team-Cup Lingen 2024

Overbergschule erfolgreich – Grundschule Gauerbach verteidigt nur 1 Titel
12. Auflage des Rundlauf-Team-Cups in Lingen

11 Schulen traten am 18. April an, um die begehrte Siegertrophäe, den personalisierten Mini-Tisch, zu erringen. In der Sporthalle des Franziskusgymnasiums konnten die Siegerteams der 3. und 4. Klassen der teilnehmenden Grundschulen ein spannendes Turnier erleben.

Die Vorrundenspiele der 9 Teams der Jahrgangsstufe 3 und 10 Teams der 4. Klassen im Rundlaufwettbewerb, viel Spaß mit dem TTVN-Schnuppermobil und dem TT-Sportabzeichen kennzeichneten die ersten 90 Minuten des Wettbewerbs.
Die Vorrunde der 4. Klassen waren durch die Dominanz der Gruppensieger geprägt. Die drei Gruppensieger schafften es auch nach Viertelfinale und Halbfinale, das Treppchen unter sich aufzuteilen. An diesem Tag nicht zu schlagen war das Dreamteam der Grundschule Gauerbach, das seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte. Dies gelang dem Team ohne einen Durchgang abgeben zu müssen. Auf den Plätzen folgten die 5 Rabauken der Grundschule Handrup und die Höllenschläger der Overbergschule Lingen, die mit einem knappen 3:2-Sieg das Altenlingener Rundlaufteam hinter sich lassen konnten.

Die Teams 1. Dream Team (GS Gauerbach), und 3. Die Höllenschläger (Overbergschule, v.l.n.r.).

Die Endrunde der Jahrgangsstufe 3 war deutlich ausgeglichener und spannender. Viele Spiele endeten mit dem knappsten Ergebnis 3:2, so konnte sich die TT-Gang aus Handrup gegen FC Brotatos aus Bawinkel im Viertelfinale und das Team Burger/Pommes der Grundschule Schepsdorf im Halbfinale gegen das GSA TT-Team aus Altenlingen mit diesem Ergebnis durchsetzen. Burger/Pommes unterlagen im Finale dann jedoch dem starken Team 3c3 der Overbergschule, die im Halbfinale die TT-Gang schlugen. Wiederum mit 3:2 konnten dann die Altenlinger die TT-Gang in einem Spiel schlagen, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.

Die Teams 2. Burger/Pommes (GS Schepsdorf), 1. Team 3c3 (Overbergschule) und 3. GSA TT-Team (GS Altenlingen)

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch eine 11. Klasse des Franziskusgymnasiums, das Orga-Team des TTVN unter der Führung von Udo Sialino und dem Vorsitzenden des TT-Regionsverbands Ems-Vechte Andreas Heunisch.

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Die neuen Rundlauf-Team-Cup Gewinner kommen aus Hoogstede und Uelsen

Am Montagmorgen wurden in Hoogstede die neuen Rundlauf-Team-Cup Champions für die Region Grafschaft Bentheim gesucht und gefunden.

Zum sechsten Mal konnte der Regionsentscheid vom Rund-Lauf-Team-Cup (RTC) in Hoogstede durchgeführt werden. Der RTC ist ein Turniermodus vom Landesverband TTVN in Kooperation mit den Grundschulen aus Niedersachsen. Im ersten Turnierdurchgang spielen die dritten und vierten Klassen der Grundschulen untereinander den Schulsieger aus. Hierbei werden die Schulen von den heimischen Tischtennisvereinen unterstützt. Teilgenommen haben die Grundschulen aus Veldhausen, Neuenhaus, Gildehaus, Uelsen, Itterbeck, Wilsum, Osterwald und Hoogstede. Nachdem die Schulsieger ermittelt wurden konnten diese am Montagvormittag in Hoogstede zum Regionsentscheid antreten. Hier gab es ab halb neun Uhr Spiel, Spaß und besonders Spannung bis zum Schluss. Die Rund 80 Aktiven Spieler/innen wurden durch einen großen Einlauf mit Musik und Plakaten vorgestellt. Danach ging es im Modus Jeder-gegen-Jeden 4er Gruppen in das Turnier. Nach dieser Vorrunde standen die Paarungen für die Halbfinalspiele fest.

In der dritten Klasse spielte die Grundschule Veldhausen mit dem Team „Die krassen der 3.Klasse“ gegen die Gildehauser Grundschüler „Die Rabauken“. Hier hatten die Veldhauser die Oberhand und sicherten sich Platz drei. Beim Spiel um den ersten Platz konnte die Grundschule Uelsen mit dem Team „Team ohne Namen“ den ersten Hauptpreis entgegennehmen. Sie schlugen die Grundschule aus Hoogstede mit dem Team „Team World Cup“. Die Hoogesteder Viertklässler machten es den drittklässlern einmal vor, wie man im Finale gewinnt. Die Hoogsteder „The Tigers“ konnten nach einem packenden Finale den Hauptpreis entgegennehmen. Das Siegerteam aus Hoogstede konnten im Finale das Team aus Osterwald „Die besten 5“ knapp mit 3:2 besiegen. Dritte wurde bei den vierten Klassen die Grundschule Veldhausen mit „Die Knochenbrecher“. Platz vier belegte das Gildehauser Team „Die Pandaboys“. Während und auch nach den Spielen konnten alle Kinder, auch die zur Unterstützung mitgekommenen Mitschüler ihr Talent in der Schnuppermobilecke beweisen. In der Hoogsteder Sporthalle wurden ein Roboter und viele kleine andere Attraktionen, wie ein Riesentisch und auch einen runden Tisch aufgebaut an denen sich die Kinder probieren konnten. Am Ende bekamen alle Kinder eine Urkunde und eine Teamurkunde mit einem Foto des Teams darauf. Der Hauptpreis für die Sieger ist ein kleiner Tischtennistisch mit dem Foto von dem Gewinnerteam darauf. Dieser wird in den kommenden Wochen gedruckt und an die Schulen aus Emlichheim übergeben.

„Zusammengefasst ist dies eine tolle Aktion um den Kindern den Tischtennissport näher zu bringen. Tischtennis heißt nicht nur sich an den Tisch zu stellen und einen Ball hin und her zu spielen. Es ist ein schnelles Spiel, das viel Konzentration und eine schnelle Reaktion fordert. Alle hatten heute ihren Spaß und ich hoffe, dass wir die Anzahl an teilnehmenden Schulen in den nächsten Jahren erhöhen können. Nehmen sie einfach Kontakt mit den heimischen Tischtennisvereinen auf.“ So Simona Alferink, Verantwortliche für den Rundlauf-Team-Cup Regionsentscheid.

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Vier von zehn Titeln beim Regionsranglistenturnier gingen an ASC Grün-Weiß 49

Wie gewohnt war die Kreissporthalle in Nordhorn wieder Austragungsort des Regionsranglistenturniers Ems-Vechte – mittlerweile dem siebten seit dem Zusammenschluss der Grafschafter und emsländischen Tischtennisspieler. An den 24 Tischen stritten insgesamt 102 Spieler um die Pokale, von denen Spieler des ASC gleich vier und von Union Lohne zwei mit nach Hause nahmen. Je ein Turniersieg fiel an SC Blau-Weiß Papenburg, FC Schüttorf 09, TV Meppen und DJK SF Bockhorst.

Von den elf ausgeschriebenen Klassen wurden zehn ausgetragen – nur bei den Damen hatte keine Spielerin gemeldet. Die Mädchen 11 und 13 trugen ihre Spiele gemeinsam aus, wurden am Ende aber getrennt gewertet.

Und dabei passierte der Turnierleitung ein Missgeschick. Als sie die Tabelle der drei Mädchen 11 untereinander ermitteln wollten, verwechselten sie die beiden Schwestern Philine (Mädchen 13) und Ranomi (Mädchen 11) van der Sar (ASC Grün-Weiß 49) und werteten zunächst ein Spiel der älteren Philine für das ihrer jüngeren Schwester. Dadurch kam Ranomi zunächst auf Platz 1 und wurde als Siegerin geehrt, obwohl Platz 1 und 2 andersherum ausgefallen waren. Direkt nach der Siegerehrung fiel der Fehler auf und wurde noch an Ort und Stelle korrigiert, so dass schließlich die bei den Mädchen 11 ungeschlagene Viktoria Dagen (SV Union Lohne) den Pokal und die Urkunde für Platz 1 erhielt.

Hier war der Fehler noch nicht entdeckt: Die wirkliche Siegerin Viktoria Dagen steht hier noch auf Platz 2, während die eigentliche Zweite Ranomi van der Sar ganz oben steht. Für Medina Bradaric als Dritte änderte sich nichts.

 

Bei den Mädchen 13 blieb die hohe Favoritin Neysa Clemens (ASC Grün-Weiß 49) zwar ungeschlagen, musste aber gegen die zweitplatzierte Pia Morhaus (SC Spelle-Venhaus) über fünf Sätze gehen, deren letzten sie mit 11:9 gewann.

In den beiden jüngsten Klassen erhalten alle eine Urkunde (v. l. n. r.): Pia Morhaus, Neysa Clemens, Philine van der Sar, Theresa Köbbe und Fenna Brüning.

 

Die jeweils zwei Mädchen 15 und Mädchen 19 spielten zunächst bei den gleichaltrigen Jungen mit und ermittelten danach im Endspiel die Siegerin ihrer eigentlichen Klasse. Bei den Mädchen 15 verteidigte Elisa Kleimann (ASC Grün-Weiß 49) den im Vorjahr bei den Mädchen 13 gewonnenen Titel gegen Mila Kranzusch (SV Union Lohne), und bei den Mädchen 19 siegte die hohe Favoritin Luisa Kessens (TV Meppen) gegen Jamelia Tschäge vom TuS Gildehaus bei deren ersten Turnier.

Nach dem Endspiel ist Mila Kranzusch (l.) Zweite, und Elisa Kleimann steht mal wieder ganz oben.

 

Zweite bei den Mädchen 19 wurde Jamelia Tschäge, und Luisa Kessens hat den Pokal für die Siegerin.

 

Die fünf Jungen 11 spielten in einer Gruppe jeder gegen jeden, und dabei blieb Max Stadler (SC Blau-Weiß Papenburg) ungeschlagen. Gegen den Zweiten Clemens Lincke (SV Vorwärts Nordhorn) brauchte er aber fünf Sätze, bis sein Sieg feststand.

Das kommt dabei raus, wenn alle Fotos gleichzeitig gemacht werden. Jeder blickt in eine andere Kamera – nämlich die seines Betreuers! (v.l.n.r.) Clemens Lincke, Max Stadler, Benno Bathe, Nahier Mechiel.

 

Die Jungen 13 traten zunächst in zwei Siebenergruppen gegeneinander an, bevor die beiden ungeschlagenen Gruppensieger Tony Blem (FC Schüttorf 09) und Jon Rahmsdorf (SV Vorwärts Nordhorn) im Endspiel aufeinandertrafen. Auch hier blieb der Schüttorfer wie schon in der Gruppe ohne Satzverlust und wurde souveräner Ranglistensieger.

Die ersten Drei v. l.n.r.: Jon Rahmsdorf, Tony Blem und Linus Zindler.

 

Die 22 Jungen 15 spielten zunächst in vier Vorrundengruppen, und danach ermittelten die vier Gruppensieger im KO-System die Reihenfolge. Sowohl Jos Jürries (ASC Grün-Weiß 49) gegen Paul Felix Lüers (SV Vorwärts Nordhorn) als auch Leo Krummen (SV Bawinkel) gegen Lasse Schulte (FC Schüttorf 09) blieben im Halbfinale ohne Satzverlust. Erneut nur die Mindestanzahl Sätze brauchten dann Jos Jürries im Finale gegen Leo Krummen und Paul Felix Lüers im Spiel um Platz 3 gegen Lasse Schulte.

V. l.n.r.: Leo Krummen, Jos Jürries und Paul Felix Lüers.

 

Die 20 Jungen 19 spielten in drei Gruppen um den Einzug in die Endrunde, wobei alle drei Gruppensieger Luca Jansen (SV Surwold), Fynn Harmsen (TV Meppen) und Maarten Schonhoff (SV Union Lohne) ungeschlagen blieben. Das änderte sich dann zwangsläufig in der Endrunde, in der der stark verbesserte Maarten Schonhoff beide Gegner bezwang und Luca Jansen auf Platz 2 verwies.

Nach der Dreier-Endrunde stand die Reihenfolge fest: v.l.n.r.: Luca Jansen, Maarten Schonhoff und Fynn Harmsen.

 

Jeweils 17 Spieler hatten sich in den beiden Herrenklassen eingefunden, so dass hier jeweils zunächst in drei Vorrundengruppen gespielt wurde. Bei den Herren II (bis TTR 1450) waren dabei Karl-Heinz Tenkleve (SC Spelle-Venhaus) und Michael Gruber (SV Hoogstede) ungeschlagen geblieben, während Noah Brake (DJK SF Bockhorst) ein Spiel gegen Dieter Wacker (DJK Eintracht Papenburg) verloren hatte, für den das auch noch der einzige Sieg gewesen ist. In der hart umkämpften Endrunde machte es Brake dann besser und gewann beide Spiele, während Routinier Tenkleve vor Gruber auf Platz 2 einlief.

Froh, dass es geschafft ist: v.l.n.r.: Karl-Heinz Tenkleve, Noah Brake und Michael Gruber.

 

Die höherklassigen Herrenmannschaften der Region hatten ihren Punktspielterminen den Vorrang vor dem Start beim Regionsranglistenturnier gegeben, so dass der Weg für die Spieler aus den Bezirksklassen frei war. Die drei ungeschlagenen Gruppensieger Mario Gysbers (ASC Grün-Weiß 49), Marc Berning (SV Olympia Laxten) und Thomas Beel (SC Spelle-Venhaus) hielten sich in der Endrunde nicht lange auf, so dass nur der Sieg von Gysbers über Berning über vier Sätze ging. Das war dann auch der einzige Satzverlust des souveränen Ranglistensiegers aus Wilsum, hinter dem Beel dann vor Berning auf Platz 2 einlief.

Um 19.45 h fand die letzte Siegerehrung statt: v.l.n.r.: Thomas Beel, Mario Gysbers und Marc Berning.

Während die zahlenmäßige Resonanz im Erwachsenenbereich mit der Rekordbeteiligung bei den Herren I insgesamt trotz der vielen Punktspiele zufriedenstellend war, kann das vom Nachwuchs nicht behauptet werden. Hier machte sich das Fehlen von SC Union Emlichheim, SV Hoogstede und SpVgg. Brandlecht/Hestrup durchaus bemerkbar.

Mit 14 Startern hatte der ASC Grün-Weiß 49 die größte Truppe am Start, dicht gefolgt von SV Union Lohne (13) und SV Vorwärts Nordhorn und TV Meppen mit jeweils 12 Spielern. Insgesamt haben 20 Vereine am Regionsranglistenturnier teilgenommen – bis auf Brandlecht alle neun Grafschafter Vereine und elf weitere aus dem Emsland.