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Sechs Grafschafter Senioren-Titel bei der Tischtennis-Regionsmeisterschaft

Hilmar Heinrichmeyer Meisterschaften 01. September 2020 Zugriffe: 3644

Am zweiten Tag der 5. Tischtennis-Regionsmeisterschaften trafen sich am Freitagabend in Hoogstede 24 Spieler, um die Titel in den Seniorenklassen auszuspielen. Dabei überzeugten die Grafschafter Aktiven, die sechs von sieben möglichen Titeln gewannen. Nur Materialspieler Karl-Heinz Tenkleve vom SC Spelle-Venhaus drang mit dem Gewinn der Senioren 60 in diese Phalanx ein.

Erstmals wurden bei diesem Turnier auch die neuen Klassen Senioren 45 und Senioren 55 ausgetragen, nachdem seit dieser Saison nun auch im Tischtennis – wie z. B. seit langem in der Leichtathletik - die Altersklassen von Anfang an immer in Fünf-Jahres-Schritten ausgespielt werden. In den neuen Klassen setzten sich mit Jens Kahsnitz (SV Union Lohne/45) und Detlef Barchanowitz (FC Schüttorf 09/55) denn auch gleich die Favoriten durch, die nur am Anfang die Gegenwehr von Eduard Hensel (SG Freren/45) bzw. Jan-Hindrik Balderhaar (TuS Neuenhaus/55) fürchten mussten.

Bei den Senioren 40 und den Senioren 50, die ihre Spiele jeweils gemeinsam mit den beiden neuen Klassen austrugen, dominierten bei ihrem jeweils ersten Senioren-Turnier die hohen Favoriten Jens Sarnow (TuS Neuenhaus/40) und Gerd-Rainer Vennegeerts (SC Union Emlichheim/50), die wiederum Marco Knospe (SV Vorwärts Nordhorn/40) und Hannes Slot (Hoogstede SV/50) hinter sich ließen.

Bei den Senioren 60 scheiterten alle Gegner an den Belägen von Karl-Heinz Tenkleve, dem diese somit zum ersten Regionstitel verhalten. Reinhold Nüsse (SpVgg. Brandlecht/Hestrup) zeigte sich gegenüber dem Vorwochenende verbessert und kam bei seinem ersten Start in der neuen Altersklasse auf den 2. Platz.

Bei den Senioren 65 überraschte Dirk Höötmann vom FC Schüttorf 09 den Favoriten Franz Kock (VfL Emslage) gleich im ersten Spiel in vier Sätzen, während bei den Senioren 70 die beiden Bad Bentheimer Dieter Strauss und Heinz Lindt ungefährdet waren. Im Direktduell brauchte Dieter Strauss gegen den deutlich älteren Heinz Lindt immerhin fünf Sätze, bis sein erster Regionsmeistertitel feststand.

Vor den Augen von Oberschiedsrichterin Katrin Harms-Ensink (Hoogsteder SV) und Turnierleiter Michael Wolf (SV Langen) hatte der Hoogsteder SV wieder einmal einen guten Rahmen für ein Regionsturnier geschaffen, das diesmal – auch aufgrund des coronabedingten Verzichts auf die Doppelkonkurrenzen – deutlich früher zu Ende war als die letzten Turniere an gleicher Stelle.

Nach dem Turnier verteilten sich alle Platzierten der Senioren-Regionsmeisterschaft Ems-Vechte mit erforderlichem Abstand zum Gruppenfoto in der Halle. In der ersten Reihe stehen die neuen Regionsmeister mit dem Pokal in der Hand: (v. l. n. r.) Detlef Barchanowitz, Karl-Heinz Tenkleve, Dirk Höötmann, Jens Kahsnitz, Dieter Strauss, Gerd-Rainer Veenegeerts und Jens Sarnow.

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Die Karten sind neu gemischt / Überregionale Tischtennis-Staffeln - Union Meppen orientiert sich neu

Georg Bruns Punktspiele 01. September 2020 Zugriffe: 3254

In den höherklassigen Tischtennis-Staffeln gehen einige emsländische Clubs mit guten Titelchancen in die neue Saison.

 

In der Herren-Landesliga ist das Emsland nach zweijähriger Vakanz wieder vertreten, und das sogar mit zwei Clubs. Hiervon hat der SV Bawinkel zweifellos die besseren Karten. Die Mannschaft musste zwar Jonas Saalfeld abgeben, ist aber durch die Neuzugänge Ingo Hantke und Maximilian Bode auf den Spitzenpositionen neu besetzt und ist damit auch in der Breite niveauvoller geworden. Auf alle Fälle will sich das Sextett ganz oben etablieren. Stärkster Konkurrent ist der Titelverteidiger SF Oesede II.

Bei Olympia Laxten ist die Magie des Aufstiegs noch nicht verflogen, dennoch sind die Ambitionen ungleich niedriger angesiedelt. Neu in der Stammformation ist lediglich der 14-jährige Simon Penniggers auf Position drei. In der Hinterhand wartet jedoch der Neuzugang Lars Wöbker auf seine Berufung. Eine positive Saison ist nur zu erwarten, wenn die Aufstellung nicht zu oft variiert.

In der Herren-Bezirksoberliga präsentierte sich VfL Emslage in der vergangenen Saison wie eine Wundertüte. Das soll diesmal ganz anders werden. Die Mannschaft spielt unverändert, steht und fällt aber mit dem Spitzenspieler Christoph Schepers. Lediglich sechs Vereine sind in der Staffel verblieben, fürchten muss der VfL nur Vorwärts Nordhorn.

BW Papenburg ist postwendend - wenn auch mit Fortüne - in diese Liga  

zurückgekehrt. Zielsetzung des umsichtigen Abteilungsleiters Markus Priet ist die Sicherung des zurückeroberten Standorts. Da die Klasse zwölf Teams umfasst, wird es mindesten vier Absteiger geben. Die krisenerprobte Mannschaft muss sich an den sechs Neulingen orientieren. Nach seiner Studienpause ist mit Sebastian Memering der Genius wieder an Bord, was den Börsenwert nach oben treibt.

Die Herren-Bezirksliga ist durch zahlreiche Staffelverschiebungen zu einer Miniklasse mutiert, wodurch der sportliche Aspekt nur noch bedingt vorhanden ist.  Alle bisherigen Topteams haben sich auf dem Weg nach oben davongemacht. Concordia Emsbüren kann gelassen in das zweite Jahr gehen, da es keinen Absteiger geben wird. Vorzeigespieler der verschworenen Einheit ist nach wie vor Tobias Schülting.

Der Neuling Olympia Laxten II ist mit kampferprobten Granden besetzt. Zum zweiten Mal wurde Reinhard Bregen-Meiners reaktiviert. Wenn die Stammbesetzung konstant zum Einsatz kommt, ist ein Durchmarsch kaum zu verhindern. Die Voraussetzungen sind gegeben.

Auch die Damen-Bezirksliga erreicht nicht die Sollstärke. Die SG Walchum hat ohne Not das Handtuch geworfen. Vor einem Neuanfang steht der letztjährige Landesligist Union Meppen. Auch nach dem Verlust wichtiger Leistungsträgerinnen hat die Mannschaft noch genügend Potenzial, um den Titelkampf mitgestalten zu können.

Der SV Bawinkel II hat nicht mehr einen so umfangreichen Kader wie in den Vorjahren. Dennoch kann Andrea Trepohl, eine Spielerin mit hochklassiger Erfahrung, das Team auf eine Spitzenposition führen.

Angemessenen Respekt müssen beide emsländische Clubs nur vor dem amtierenden Vizemeister SF Oesede II haben.

Markus Priet, Abteilungsleiter und Spieler des BW Papenburg, strebt einen langfristigen Verbleib in der Bezirksoberliga an. Foto: G. Bruns

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Startrainer des TV Meppen

Georg Bruns Beiträge 01. September 2020 Zugriffe: 4574

Zu den profiliertesten Trainern im emsländischen Tischtennis-Sport gehört zweifellos Ralf Wohlgezogen, der die Geschichte des TV Meppen maßgeblich mitgeprägt hat. Seit Jahren ist er ehrenamtlich für seinen Verein aktiv und hat viele Talente aufgebaut und in die emsländische Spitze geführt. Auch in dieser Saison hat er zwei Jugendteams des TV zu Meisterehren geführt, wobei die 1. Mannschaft mit dem zusätzlichen Sieg im Regionspokal sogar das Double schaffte.

Foto: G. Bruns

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SV Bawinkel vor Herausforderung / Start in Tischtennis-Damenoberliga - Fünf Neulinge

Georg Bruns Punktspiele 29. August 2020 Zugriffe: 3310

In der Tischtennis-Damenoberliga will der SV Bawinkel in seinem zweiten Jahr die Erfolgsgeschichte fortschreiben.

 

Prognosen sind schwer und fast abenteuerlich, denn die Staffel gleicht mit fünf Neulingen einer unbekannten Größe. In der vergangenen Saison gehörte der SV Bawinkel der oberen Tabellenhälfte an und hatte einige rauschhafte Spiele. Diesmal sind die Karten komplett neu gemischt, die Messlatte liegt vielleicht nicht mehr ganz so hoch. Aus dem letztjährigen Spitzenquartett dieser Staffel sind drei Clubs nach oben in die Regionalliga abgewandert. Zusätzlich ist der sechsplatzierte TuS Sande von der Bildfläche verschwunden. Dagegen hat der amtierende Vizemeister TSV Heiligenrode das Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen und ist folgerichtig auch in dieser Spielzeit erste Wahl, zumal die Stammbesetzung nicht verändert wurde.

Da keine Mannschaft von oben aufgenommen werden musste, sind die Emsländerinnen nominell ebenfalls der absoluten Spitze zuzuordnen. Denkbar ist vieles, aber die fünf Neulinge stellen auch Ansprüche und wollen sich euphorisch beweisen. Allen voran der als Meister aufgestiegene MTV Engelbostel-Schulenburg II mit der in der letzten Saison ungeschlagenen Jessica-Joyce Xu. Zu beachten sind auch die Vizemeister der beiden Landesligen, Werder Bremen und der RSV Braunschweig III.

Der Laufkundschaft der Liga gehören sicherlich die extrem mutig aufgestiegenen SV Emmerke und TuS Glümmer, zumal in beiden Teams Verstärkungen ausgeblieben sind. Blieben noch aus dem letzten Jahr GW Hildesheim, die Spvg. Oldendorf und der unbeständige VfR Weddel, die alle dem SV Bawinkel das Leben durchaus schwer gemacht haben und diesmal mit weniger Sorgenfalten den Konkurrenzkampf aufnehmen können.

Das emsländische Kollektiv spielt in der erprobten Formation mit Antonia Joachimmeyer, Nina Längert, Claudia Meer und Rita Pleus. Wenn das Quartett erneut als Gesamtkonstrukt funktioniert, wird es eine sehr erfolgreiche Saison geben. Standortbestimmung ist der Auftakt gegen den SV Emmerke, es folgt mit Werder Bremen ein ernster Prüfstein. Ein Fehlstart wäre fatal.

Viel vorgenommen hat sich der SV Bawinkel mit Antonia Joachimmeyer (links), Rita Pleus, Claudia Meer und Nina Längert. Foto: Georg Bruns

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