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SV Hoogstede zweifacher Regionspokalsieger

Felix Falge Pokalspiele 08. Januar 2026 Zugriffe: 75

Grafschafter Vereine dominieren Endrunde im Regionspokal

 

Am letzten Wochenende fand turnusgemäß die Endrunde im Regionspokal statt. Dabei erwies sich der SV Union Meppen erneut als vorbildlicher Ausrichter und es gab unter der bewährten Führung von Ralf Barloh und Dennis Eiken einen reibungslosen Ablauf des Turniers.

In den Nachwuchsklassen kam es bei der Jugend 15 zu einem Turnier der vier qualifizierten Mannschaften im System „Jeder gegen Jeden“. Schon in der ersten Runde fand in einem quasi vorgezogenen Endspiel das Duell zwischen den Mannschaften vom SV Langen und dem SV Hoogstede statt. Hier siegten die Jungen aus Langen klar mit 4:0 und wurden damit Regionspokalsieger. Hinter dem Team aus Hoogstede rangierten die Mannschaften vom FC Schüttorf 09 und vom SV Concordia Emsbüren auf den Plätzen drei und vier.

Jugend 15: Das Siegerteam vom SV Langen

 

Da bei der Jugend 19 die qualifizierten Mannschaften vom SV Concordia Emsbüren und SV Vorwärts Nordhorn krankheitsbedingt absagen mussten bzw. nicht angetreten sind, kam es hier nur zu einem Endspiel zwischen dem FC Schüttorf 09 und dem ASC Grün-Weiß Wilsum. Dieses gewannen die Schüttorfer deutlich mit 4:1 gegen die Wilsumer und qualifizierten sich dadurch für den Bezirkspokal.

 

Jugend 19: Links die Schüttorfer Jungen, rechts das Team aus Wilsum, in der Mitte der Pokalspielleiter Helmut Oldeweme

 

In den Mädchenklassen waren der SC Spelle/Venhaus bei den Mädchen 15 und der SV Hoogstede bei den Mädchen 19 als jeweils einzig gemeldete Mannschaft direkt für den Bezirkspokal qualifiziert.

Während in den Damenklassen der SV Hoogstede bei den Damen A (Verbandsliga und Landesliga) und der SV Union Meppen bei den Damen C (Bezirksklasse) direkt für den Bezirkspokal qualifiziert waren, kam es bei den Damen B (Bezirksliga) sofort zu einem Endspiel zwischen den Mannschaften vom SV Hoogstede III und SV Bawinkel II. Dieses gewannen die Damen aus Hoogstede nach recht starker Gegenwehr gegen die Damen aus Bawinkel mit 4:1 und wurden damit Regionspokalsieger.

Damen B: Rechts die Siegerinnen aus Hoogstede, links die Damen aus Bawinkel, in der Mitte der Pokalspielleiter Helmut Oldeweme

 

In den Erwachsenenklassen waren aus den schon oben genannten Gründen der VFL Emslage bei den Herren A (Verbandsliga und Landesliga) und der SV Concordia Emsbüren bei den Herren B (Bezirksoberliga und Bezirksliga) direkt für den Bezirkspokal qualifiziert.

In den anderen drei Leistungsklassen wurde j der Regionspokalsieger jeweils in einem Viererturnier der qualifizierten Mannschaften im Modus „Jeder gegen Jeden“ ermittelt.

Bei den Erwachsenen C (1. und 2. Bezirksklasse) kam es erst in der dritten Runde zu einem echten Endspiel zwischen den Mannschaften vom SV Union Lohne und vom TV Meppen. Hier siegten wohl auch wegen der größeren Erfahrung die Lohner Herren mit 4:1. Dritter und Vierter wurden die Teams vom SV Blau-Weiß Dörpen und vom ASC Grün-Weiß Wilsum.

Erwachsene C: Der Regionspokalsieger aus Lohne mit dem Pokalspielleiter Helmut Oldeweme

 

Auch in der Leistungsklasse Erwachsene D (Kreisliga) wurde der Regionspokalsieger erst in der letzten Runde in einem echten Endspiel zwischen den Vertretungen vom SV Vorwärts Nordhorn III und vom SV Rot-Weiß Heede ermittelt. In diesem sehr spannenden Match siegten die Nordhorner erst im entscheidenden 5. Satz des Abschlusseinzels äußerst knapp zum 4:3. Die Plätze drei und vier belegten die Mannschaften vom TTC Lähden und vom SV Concordia Emsbüren II.

Erwachsene D: Die siegreichen Nordhorner Herren

 

In der Leistungsklasse Erwachsene E (Kreisklassen) gewann die Mannschaft vom gastgebenden SV Union Meppen das Spiel um den dritten Platz gegen die Mannschaft vom SV Bawinkel IV. In einem echten Endspiel um den Turniersieg auch hier in der letzten Runde besiegte das Team vom SV Hoogstede II die Vertretung vom ASC Grün-Weiß Wilsum III mit 4:2 und erhielten bei der anschließenden Siegerehrung den Pokal aus den Händen vom Pokalspielleiter Helmut Oldeweme.

Erwachsene E: Der Regionspokalsieger aus Hoogstede

Alle Einzelergebnisse sind bei click-TT sichtbar.

Helmut Oldeweme (Pokalspielleiter)

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Nachruf auf unser Ehrenmitglied Herbert Raduschewski

Hilmar Heinrichmeyer Sonstiges 07. Januar 2026 Zugriffe: 163

Am 4. Januar 2026 verstarb im Alter von 94 Jahren mit Herbert Raduschewski das einzige Ehrenmitglied, das der Kreisverband Grafschaft Bentheim jemals hatte und das seit der Gründung des Regionsverbandes 2019 auch dessen Ehrenmitglied war. Er folgte damit seiner Ehefrau Else, die vier Monate zuvor verstorben war.

Herbert Raduschewski hat 1946 als Fünfzehnjähriger beim SV Eintracht Nordhorn mit dem Tischtennis begonnen und spielte dort bis 1966 in der 1. und 2. Mannschaft. Zwischen 1954 und 1956 leitete er auch die Tischtennis-Abteilung des ältesten Nordhorner Vereins, bevor der im letzten Jahr verstorbene Walter Maatmann diese übernahm. Nach seinem Wechsel zum SV Alemannia Blanke war der Weber und Textilmaschinenführer bei NINO dann von 1966 bis 1999 33 Jahre lang dort Abteilungsleiter und einer der Spitzenspieler des Vereins aus dem Nordhorner Süden, wobei er von 1979 bis 1981 zwei Jahre lang einen Abstecher zum gerade in die (heutige) 1. Bezirksklasse aufgestiegenen ASC Grün-Weiß 49 Wilsum gemacht hatte, ohne seinen Abteilungsleiter-Posten bei Alemannia aufzugeben. Ein Höhepunkt in seiner Punktspielkarriere war sicherlich 1994 der Wieder-Aufstieg von Alemannia Blanke in die Herren-Kreisliga, den er zusammen mit seinen drei Söhnen Ingo, Holger und Udo erreichte.

Nach dem Ende der TT-Abteilung von Alemannia Blanke versuchte er es dann noch drei Jahre lang beim SV Union Lohne und zwei Jahre bei der SpVgg. Brandlecht/Hestrup, ohne dort allerdings seine Erfüllung zu finden. Nach seinem letzten Punktspiel 2004 nahm er dann noch bis 2009 an Seniorenturnieren teil. In den letzten Jahren als aktiver Spieler war er mit Begeisterung zwischen 2001 und 2009 bei insgesamt sechs Senioren-Welt-und Europameisterschaften gestartet. Auch seinen größten Einzelerfolg errang er bei einem Seniorenturnier: 2008 wurde er Landesmeister im Senioren 75-Doppel an der Seite von Manfred Rother (MTV Wittingen).

Besonders vorbildlich war der ehrenamtliche Einsatz von Herbert Raduschewski auf Kreisebene. So war er zwischen 1967 und 2013 insgesamt knapp 40 Jahre lang Vorstandsmitglied im TT-Kreisverband Grafschaft Bentheim, anfangs als Kassenwart und seit 1983 dreißig Jahre lang als 2. Vorsitzender. Zusätzlich war er im Spielausschuss 15 Jahre lang für die sonntägliche Ergebnismeldung an die Grafschafter Nachrichten verantwortlich und hat sich darüber hinaus bei zahlreichen Gelegenheiten immer uneigennützig in den Dienst des Tischtennissports gestellt, sei es bei der Ausrichtung von Turnieren, bei den regelmäßigen Materialwartungen in der Kreissporthalle oder als Delegierter bei den Bezirks- und Verbandstagen.

Der Bezirksverband Weser-Ems und der TT-Verband Niedersachsen haben ihn mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet, und bei seinem Ausscheiden aus dem Kreisvorstand wurde er 2013 zum ersten und einzigen Ehrenmitglied des TT-Kreisverbandes ernannt.

Mit Herbert Raduschewski haben wir einen allseits beliebten Sportkameraden verloren, der sich große Verdienste um den Tischtennissport in der Grafschaft Bentheim erworben hat. Wir gedenken seiner in großer Dankbarkeit.

Herbert Raduschewskis letztes großes Turnier war die Senioren-Europameisterschaft 2009 im kroatischen Porec. Hier beim Ausflug am spielfreien Mittwoch.
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TV Meppen gewinnt das Grafschafter Vorgabeturnier wie vor drei Jahren

Hilmar Heinrichmeyer Grafschafter Vorgabeturnier 21. Dezember 2025 Zugriffe: 173

Kalenderbedingt früher als in den meisten Jahren startete das traditionelle Grafschafter Vorgabeturnier in die 27. Auflage. Dabei wurde das Turnier erstmals nicht in der Grafschaft ausgetragen, nachdem der Serien-Ausrichter SV Hoogstede um eine Turnierpause gebeten hatte. SV Blau-Weiß Dörpen war in der Halle am Dünenbad eingesprungen und machte seine Sache als Durchführer sehr gut.

Im 27köpfigen Teilnehmerfeld, das diesmal kleiner ausfiel als in den vergangenen Jahren, setzten sich am Ende die Sieger von 2022 vom TV Meppen durch. Dabei wurden Phil Gerdes und Marcel Milsch diesmal noch durch Nachwuchsspieler Bastian Rotermann verstärkt, der nach dem Ausfall seines Partners das Team seiner Vereinskameraden ergänzte.

Beim Turnier treten Aktive des Regionsverbandes Ems-Vechte in Zweiermannschaf­ten gegeneinander an. Die Konstellation (Geschlecht, Alter, Verein, Spielstärke) ist hierbei egal. Relevant für das Turnier ist der eigene Q-TTR-Wert aus dem letzten Quartal. Hieraus ergeben sich die Vorgaben der Spieler gegeneinander. Die Sätze werden nach alter Manier bis 21 gespielt, dies bedeutet, dass nach fünf Aufschlägen gewechselt wird. Die einzelnen Partien starten in der Vorrunde mit zwei Einzeln für jeden Spieler. Ein Abschlussdoppel kommt zum Tragen, wenn vorher keine Mannschaft drei Punkte erreichen konnte. Teilnahmeberechtigt waren alle Sportler, die einem Verein des Regionsverbandes Ems-Vechte angehören und eine Turnierlizenz erworben hatten.

Die Sporthalle in Dörpen bot gute Spielbedingungen an den 16 Tischen.

Die 13 Zweierteams starteten in der Vorrunde in einer Vierer- und drei Dreiergruppen, aus denen jeweils die ersten beiden Teams in die Endrunde kamen. Unter die acht Endrundenteams hatten es auch beide Mannschaften des SV Hoogstede geschafft, die diesmal die einzigen Teilnehmer aus der Grafschaft waren, nachdem die sonstigen Dauerstarter ASC Grün-Weiß 49 Wilsum, SC Union Emlichheim, TuS Neuenhaus, SpVgg. Brandlecht/Hestrup und SV Vorwärts Nordhorn diesmal nicht vertreten waren.

Gleich drei seiner fünf Teams brachte der TV Meppen ins Viertelfinale. Im Halbfinale waren noch zwei davon vertreten, von denen dann Finn Gumprich und Fynn Harmsen gegen Anna Hutmacher und Thomas Veldhoff (SV Hoogstede) mit 0:3 ausschieden. Im anderen Halbfinale kam der Vorjahresfinalist Simon Garbe (VfL Emslage) zwar zu einem Sieg über Phil Gerdes, doch sein Partner Nico Titze, der als einziger vom Durchführer SV Blau-Weiß Dörpen am Start war, unterlag beiden Meppenern, so dass Gerdes/Rotermann sich mit 3:1 ins Finale spielten.

Im Finale selbst wurden dann alle fünf Spiele benötigt, bevor um 21.22 h die Siegermannschaft feststand. Da insgesamt weniger als 17 Teams am Start waren, wurde auch die Endrunde im ungekürzten Corbillon-Cup-System gespielt, so dass alle Spieler auch hier wie in der Vorrunde ggf. zu zwei Einzeln kamen.

Diese gewann dann im Finale wie schon mehrmals zuvor Thomas Veldhoff beide (jeweils mit 2:1 Sätzen), während Anna Hutmacher gegen den jugendlichen Elan von Bastian Rotermann und das Materialspiel von Marcel Milsch kein Mittel fand. Im Schlussdoppel setzten sich Phil Gerdes und Marcel Milsch dann mit 22:20 und 23:21 denkbar knapp durch und wiederholten damit ihren Turniersieg von 2022.

Heißumkämpft war jeder Ballwechsel im entscheidenden Schlussdoppel des Finales zwischen Anna Hutmacher/Thomas Veldhoff (links) und Marcel Milsch/Phil Gerdes (rechts).

Insgesamt war der vom Regionsverband vorgegebene Termin diesmal alles andere als günstig, doch der Kalender bot diesmal keinen Freitag zwischen Weihnachten und Neujahr an, so dass in die Vorweihnachtszeit und auf einen frühen Turnierstart um 14.00 Uhr ausgewichen werden musste, was schon erwartungsgemäß zu einem kleineren Starterfeld geführt hat. Dass am Ende nur zwei Grafschafter Teams und gar nur eins aus dem Südkreis antraten, war sicherlich enttäuschend, doch lag es zumindest beim TuS Neuenhaus und Vorwärts Nordhorn an eigenen Traditionsveranstaltungen, die immer an diesem Wochenende stattfinden.

Auch im nächsten Jahr wird das Turnier kalenderbedingt nicht am Wunschtermin stattfinden können, weil es den auch 2026 nicht geben wird. Bis dahin muss der Regionsverband auch entscheiden, ob er zukünftig bei diesem Turnier weiterhin den Start von drei Spielern in einer Mannschaft zulässt. Das Regelwerk erlaubt sogar den Start von vier Spielern in einer Zweiermannschaft. Doch ob diese Regel nicht bei einem eintägigen Turnier außer Kraft gesetzt werden sollte, weil sie der größeren Mannschaft doch große Konditionsvorteile gewährt, muss sorgfältig geprüft werden. In der Vergangenheit war das nie ein Problem, weil die Dreiermannschaften, die immer nur aus der Not heraus gebildet worden waren, immer in der Vorrunde ausgeschieden waren.

Erstmals nahmen neun Spieler an der Siegerehrung teil (v. l. n. r.): Thomas Veldhoff, Anna Hutmacher (2.), Marcel Milsch, Bastian Rotermann, Phil Gerdes (1.), Finn Gumprich, Fynn Harmsen (3.) und Simon Garbe, Nico Titze (3.).

Turnierleiter Hilmar Heinrichmeyer, der diesmal erst zum dritten Mal in 27 Jahren nicht selbst mitgespielt hatte und dennoch weiterhin unangefochten an der Spitze der Dauerstarter steht, bedankte sich nach Turnierende beim durchführenden SV Blau-Weiß Dörpen mit Michael Hesselbrock an der Spitze. Sowohl die Spielbedingungen als auch die Leistungen des Durchführers ließen den Wunsch aufkommen, in der Zukunft weitere Turniere des Regionsverbandes in Dörpen durchführen zu können.

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Hilmar Heinrichmeyer wird in Großheide Bezirksmeister im Senioren 65-Doppel

Hilmar Heinrichmeyer Meisterschaften 21. Dezember 2025 Zugriffe: 152

Mit vier Startern aus zwei Vereinen war die Region Ems-Vechte am Sonntag bei der Senioren-Bezirksmeisterschaft in Großheide im Kreis Aurich vertreten. Drei davon schafften die direkte Qualifikation zu den Landesmeisterschaften im März und April, während einer noch gute Chancen auf einen Nachrückerplatz hat. Auch ein Bezirksmeistertitel fiel in die Region Ems-Vechte. Dafür sorgte Hilmar Heinrichmeyer (SV Vorwärts Nordhorn), der im Senioren 65-Doppel an der Seite des Einzelsiegers Frank Black (TuS Sande) das Finale knapp gewann.

Die Resonanz am diesjährigen Turnier ließ sehr zu wünschen übrig. Dafür sorgte sicher auch die Bezirks-Randlage von Großheide, dessen TTV Dree Möhlen anläßlich seines 35jährigen Bestehens dieses Turnier ausgerichtet hat.

Markus Möller spielte als Jüngster der drei Spieler vom SC Blau-Weiß Papenburg bei den Senioren 40 mit, wo er in der starken Vierergruppe erwartungsgemäß nur auf den 4. Platz kam.

Seine Vereinskameraden Markus Priet und Felix Falge wurden in ihren Vorrundengruppen bei den Senioren 45 beide Dritte, so dass sie anschließend noch zu den Qualifikationsspielen um die Landesmeisterschaft antreten mussten. Hier gewann Priet gegen den anderen Gruppenvierten, während Falge in vier Sätzen verlor. Die Spiele um Platz 5 und 7 gewannen dann Priet und Falge jeweils klar in drei Sätzen, womit Priet sich für Georgsmarienhütte qualifiziert hat, während Falge dort erster Ersatzmann ist.

Aufgrund der geringen Resonanz spielten die Senioren 40 bis 55 nur eine einzige Doppelkonkurrenz aus, in der dann immerhin elf Paarungen aus den vier Altersklassen starteten. Jeweils im Viertelfinale erwischte es Priet (zusammen mit Sebastian Friemel/TuS Blau-Weiß Lohne) und Möller (an der Seite von Rafal Kubas/SV Grün-Weiß Mühlen). Letztere unterlagen Falge und dem Senioren 45-Einzelsieger Andreas Scholle aus dem Oberligateam der SF Oesede, für die dann aber im 5. Satz des Halbfinals das Aus gegen die späteren Sieger Nicolas Koch-Hartke/Marco Stüber (SuS Buer/TV Hude) kam, die anschließend auch die Einzel der Senioren 40 bzw. 55 gewannen.

Da der Bezirksverband keine Siegerehrung durchgeführt hatte, stellten sich Markus Möller (links) und Felix Falge (rechts) am Rand des Turniers mit ihren formlos überreichten Urkunden dem Fotografen (Foto: Markus Priet)

Bei den Senioren 65 startete Hilmar Heinrichmeyer (SV Vorwärts Nordhorn) im Einzel weit unter seinen Möglichkeiten und wurde in seiner Vierergruppe nur Letzter. Immerhin steigerte er sich dann im Qualifikationsspiel gegen Ulrich Hipler (SF Oesede), wo er mit einem klaren 3:0-Erfolg den 5. Platz und damit den Sprung nach Sittensen zur Landesmeisterschaft schaffte.

Besser lief es für ihn zuvor schon im Doppel an der Seite des Sander Bezirksliga-Herbstmeisters Frank Black. Nach einem nur am Anfang umkämpften 3:1-Sieg im Halbfinale führten die beiden im Finale gegen Dieter Clausing/Wilhelm Niemand (SF Oesede/TTG Nord Holtriem) schon mit 2:0 Sätzen, bevor sie dann doch den Ausgleich hinnehmen mussten. Im Entscheidungssatz reichte dann eine Steigerung im taktischen Bereich zum knappen 11:9-Erfolg, mit dem Hilmar Heinrichmeyer seinen dritten Bezirkstitel im Doppel sicherstellen konnte.

Es ist zu erwarten, dass alle vier Spieler aus der Region bei Interesse im März und April an den Senioren-Landesmeisterschaften in Sittensen bzw. Georgsmarienhütte teilnehmen können. Dann beginnt die Meisterschaftssaison auch für die Seniorinnen (Jahrgang 1986 und älter). Da die Landesmeisterschaften für die Seniorinnen offen ausgeschrieben sind, können alle interessierten Seniorinnen aus der Region sich dafür auch ohne Qualifikation anmelden.

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