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TV Meppen gewinnt das Grafschafter Vorgabeturnier wie vor drei Jahren

Hilmar Heinrichmeyer Grafschafter Vorgabeturnier 21. Dezember 2025 Zugriffe: 389

Kalenderbedingt früher als in den meisten Jahren startete das traditionelle Grafschafter Vorgabeturnier in die 27. Auflage. Dabei wurde das Turnier erstmals nicht in der Grafschaft ausgetragen, nachdem der Serien-Ausrichter SV Hoogstede um eine Turnierpause gebeten hatte. SV Blau-Weiß Dörpen war in der Halle am Dünenbad eingesprungen und machte seine Sache als Durchführer sehr gut.

Im 27köpfigen Teilnehmerfeld, das diesmal kleiner ausfiel als in den vergangenen Jahren, setzten sich am Ende die Sieger von 2022 vom TV Meppen durch. Dabei wurden Phil Gerdes und Marcel Milsch diesmal noch durch Nachwuchsspieler Bastian Rotermann verstärkt, der nach dem Ausfall seines Partners das Team seiner Vereinskameraden ergänzte.

Beim Turnier treten Aktive des Regionsverbandes Ems-Vechte in Zweiermannschaf­ten gegeneinander an. Die Konstellation (Geschlecht, Alter, Verein, Spielstärke) ist hierbei egal. Relevant für das Turnier ist der eigene Q-TTR-Wert aus dem letzten Quartal. Hieraus ergeben sich die Vorgaben der Spieler gegeneinander. Die Sätze werden nach alter Manier bis 21 gespielt, dies bedeutet, dass nach fünf Aufschlägen gewechselt wird. Die einzelnen Partien starten in der Vorrunde mit zwei Einzeln für jeden Spieler. Ein Abschlussdoppel kommt zum Tragen, wenn vorher keine Mannschaft drei Punkte erreichen konnte. Teilnahmeberechtigt waren alle Sportler, die einem Verein des Regionsverbandes Ems-Vechte angehören und eine Turnierlizenz erworben hatten.

Die Sporthalle in Dörpen bot gute Spielbedingungen an den 16 Tischen.

Die 13 Zweierteams starteten in der Vorrunde in einer Vierer- und drei Dreiergruppen, aus denen jeweils die ersten beiden Teams in die Endrunde kamen. Unter die acht Endrundenteams hatten es auch beide Mannschaften des SV Hoogstede geschafft, die diesmal die einzigen Teilnehmer aus der Grafschaft waren, nachdem die sonstigen Dauerstarter ASC Grün-Weiß 49 Wilsum, SC Union Emlichheim, TuS Neuenhaus, SpVgg. Brandlecht/Hestrup und SV Vorwärts Nordhorn diesmal nicht vertreten waren.

Gleich drei seiner fünf Teams brachte der TV Meppen ins Viertelfinale. Im Halbfinale waren noch zwei davon vertreten, von denen dann Finn Gumprich und Fynn Harmsen gegen Anna Hutmacher und Thomas Veldhoff (SV Hoogstede) mit 0:3 ausschieden. Im anderen Halbfinale kam der Vorjahresfinalist Simon Garbe (VfL Emslage) zwar zu einem Sieg über Phil Gerdes, doch sein Partner Nico Titze, der als einziger vom Durchführer SV Blau-Weiß Dörpen am Start war, unterlag beiden Meppenern, so dass Gerdes/Rotermann sich mit 3:1 ins Finale spielten.

Im Finale selbst wurden dann alle fünf Spiele benötigt, bevor um 21.22 h die Siegermannschaft feststand. Da insgesamt weniger als 17 Teams am Start waren, wurde auch die Endrunde im ungekürzten Corbillon-Cup-System gespielt, so dass alle Spieler auch hier wie in der Vorrunde ggf. zu zwei Einzeln kamen.

Diese gewann dann im Finale wie schon mehrmals zuvor Thomas Veldhoff beide (jeweils mit 2:1 Sätzen), während Anna Hutmacher gegen den jugendlichen Elan von Bastian Rotermann und das Materialspiel von Marcel Milsch kein Mittel fand. Im Schlussdoppel setzten sich Phil Gerdes und Marcel Milsch dann mit 22:20 und 23:21 denkbar knapp durch und wiederholten damit ihren Turniersieg von 2022.

Heißumkämpft war jeder Ballwechsel im entscheidenden Schlussdoppel des Finales zwischen Anna Hutmacher/Thomas Veldhoff (links) und Marcel Milsch/Phil Gerdes (rechts).

Insgesamt war der vom Regionsverband vorgegebene Termin diesmal alles andere als günstig, doch der Kalender bot diesmal keinen Freitag zwischen Weihnachten und Neujahr an, so dass in die Vorweihnachtszeit und auf einen frühen Turnierstart um 14.00 Uhr ausgewichen werden musste, was schon erwartungsgemäß zu einem kleineren Starterfeld geführt hat. Dass am Ende nur zwei Grafschafter Teams und gar nur eins aus dem Südkreis antraten, war sicherlich enttäuschend, doch lag es zumindest beim TuS Neuenhaus und Vorwärts Nordhorn an eigenen Traditionsveranstaltungen, die immer an diesem Wochenende stattfinden.

Auch im nächsten Jahr wird das Turnier kalenderbedingt nicht am Wunschtermin stattfinden können, weil es den auch 2026 nicht geben wird. Bis dahin muss der Regionsverband auch entscheiden, ob er zukünftig bei diesem Turnier weiterhin den Start von drei Spielern in einer Mannschaft zulässt. Das Regelwerk erlaubt sogar den Start von vier Spielern in einer Zweiermannschaft. Doch ob diese Regel nicht bei einem eintägigen Turnier außer Kraft gesetzt werden sollte, weil sie der größeren Mannschaft doch große Konditionsvorteile gewährt, muss sorgfältig geprüft werden. In der Vergangenheit war das nie ein Problem, weil die Dreiermannschaften, die immer nur aus der Not heraus gebildet worden waren, immer in der Vorrunde ausgeschieden waren.

Erstmals nahmen neun Spieler an der Siegerehrung teil (v. l. n. r.): Thomas Veldhoff, Anna Hutmacher (2.), Marcel Milsch, Bastian Rotermann, Phil Gerdes (1.), Finn Gumprich, Fynn Harmsen (3.) und Simon Garbe, Nico Titze (3.).

Turnierleiter Hilmar Heinrichmeyer, der diesmal erst zum dritten Mal in 27 Jahren nicht selbst mitgespielt hatte und dennoch weiterhin unangefochten an der Spitze der Dauerstarter steht, bedankte sich nach Turnierende beim durchführenden SV Blau-Weiß Dörpen mit Michael Hesselbrock an der Spitze. Sowohl die Spielbedingungen als auch die Leistungen des Durchführers ließen den Wunsch aufkommen, in der Zukunft weitere Turniere des Regionsverbandes in Dörpen durchführen zu können.

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Hilmar Heinrichmeyer wird in Großheide Bezirksmeister im Senioren 65-Doppel

Hilmar Heinrichmeyer Meisterschaften 21. Dezember 2025 Zugriffe: 361

Mit vier Startern aus zwei Vereinen war die Region Ems-Vechte am Sonntag bei der Senioren-Bezirksmeisterschaft in Großheide im Kreis Aurich vertreten. Drei davon schafften die direkte Qualifikation zu den Landesmeisterschaften im März und April, während einer noch gute Chancen auf einen Nachrückerplatz hat. Auch ein Bezirksmeistertitel fiel in die Region Ems-Vechte. Dafür sorgte Hilmar Heinrichmeyer (SV Vorwärts Nordhorn), der im Senioren 65-Doppel an der Seite des Einzelsiegers Frank Black (TuS Sande) das Finale knapp gewann.

Die Resonanz am diesjährigen Turnier ließ sehr zu wünschen übrig. Dafür sorgte sicher auch die Bezirks-Randlage von Großheide, dessen TTV Dree Möhlen anläßlich seines 35jährigen Bestehens dieses Turnier ausgerichtet hat.

Markus Möller spielte als Jüngster der drei Spieler vom SC Blau-Weiß Papenburg bei den Senioren 40 mit, wo er in der starken Vierergruppe erwartungsgemäß nur auf den 4. Platz kam.

Seine Vereinskameraden Markus Priet und Felix Falge wurden in ihren Vorrundengruppen bei den Senioren 45 beide Dritte, so dass sie anschließend noch zu den Qualifikationsspielen um die Landesmeisterschaft antreten mussten. Hier gewann Priet gegen den anderen Gruppenvierten, während Falge in vier Sätzen verlor. Die Spiele um Platz 5 und 7 gewannen dann Priet und Falge jeweils klar in drei Sätzen, womit Priet sich für Georgsmarienhütte qualifiziert hat, während Falge dort erster Ersatzmann ist.

Aufgrund der geringen Resonanz spielten die Senioren 40 bis 55 nur eine einzige Doppelkonkurrenz aus, in der dann immerhin elf Paarungen aus den vier Altersklassen starteten. Jeweils im Viertelfinale erwischte es Priet (zusammen mit Sebastian Friemel/TuS Blau-Weiß Lohne) und Möller (an der Seite von Rafal Kubas/SV Grün-Weiß Mühlen). Letztere unterlagen Falge und dem Senioren 45-Einzelsieger Andreas Scholle aus dem Oberligateam der SF Oesede, für die dann aber im 5. Satz des Halbfinals das Aus gegen die späteren Sieger Nicolas Koch-Hartke/Marco Stüber (SuS Buer/TV Hude) kam, die anschließend auch die Einzel der Senioren 40 bzw. 55 gewannen.

Da der Bezirksverband keine Siegerehrung durchgeführt hatte, stellten sich Markus Möller (links) und Felix Falge (rechts) am Rand des Turniers mit ihren formlos überreichten Urkunden dem Fotografen (Foto: Markus Priet)

Bei den Senioren 65 startete Hilmar Heinrichmeyer (SV Vorwärts Nordhorn) im Einzel weit unter seinen Möglichkeiten und wurde in seiner Vierergruppe nur Letzter. Immerhin steigerte er sich dann im Qualifikationsspiel gegen Ulrich Hipler (SF Oesede), wo er mit einem klaren 3:0-Erfolg den 5. Platz und damit den Sprung nach Sittensen zur Landesmeisterschaft schaffte.

Besser lief es für ihn zuvor schon im Doppel an der Seite des Sander Bezirksliga-Herbstmeisters Frank Black. Nach einem nur am Anfang umkämpften 3:1-Sieg im Halbfinale führten die beiden im Finale gegen Dieter Clausing/Wilhelm Niemand (SF Oesede/TTG Nord Holtriem) schon mit 2:0 Sätzen, bevor sie dann doch den Ausgleich hinnehmen mussten. Im Entscheidungssatz reichte dann eine Steigerung im taktischen Bereich zum knappen 11:9-Erfolg, mit dem Hilmar Heinrichmeyer seinen dritten Bezirkstitel im Doppel sicherstellen konnte.

Es ist zu erwarten, dass alle vier Spieler aus der Region bei Interesse im März und April an den Senioren-Landesmeisterschaften in Sittensen bzw. Georgsmarienhütte teilnehmen können. Dann beginnt die Meisterschaftssaison auch für die Seniorinnen (Jahrgang 1986 und älter). Da die Landesmeisterschaften für die Seniorinnen offen ausgeschrieben sind, können alle interessierten Seniorinnen aus der Region sich dafür auch ohne Qualifikation anmelden.

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Endrundenteilnehmer im Regionspokal stehen fest

Felix Falge Pokalspiele 18. Dezember 2025 Zugriffe: 362

Mannschaften aus insgesamt 13 Vereinen vertreten




Im Regionspokal sind die Viertelfinalspiele absolviert und damit stehen die teilnehmenden Mannschaften an der Endrunde am 03.01.2026 in Meppen fest.


Beim Nachwuchs sind bei den Mädchen die jeweils einzig gemeldeten Mannschaften vom SV Hoogstede (Mädchen 19) und vom SC Spelle/Venhaus (Mädchen 15) direkt für den Bezirkspokal qualifiziert.
In den Jugendklassen kämpfen die Mannschaften von Concordia Emsbüren, FC Schüttorf, Vorwärts Nordhorn und Grün-Weiß Wilsum (Jugend 19) sowie Concordia Emsbüren, FC Schüttorf, SV Langen und SV Hoogstede (Jugend 15) im System „Jeder gegen Jeden“ um den Titel des Regionspokalsiegers und die damit verbundene Qualifikation für den Bezirkspokal.

Bei den Damen sind die Mannschaften vom SV Hoogstede (Damen A) und Union Meppen (Damen C) als einzig gemeldete Mannschaften direkt für den Bezirkspokal qualifiziert, während bei den Damen B sich die Teams vom SV Bawinkel II und SV Hoogstede II um den Sieg im Regionspokal streiten müssen.

Auch in den Erwachsenenklassen sind die Mannschaften vom VFL Emslage (Herren A) und von Concordia Emsbüren (Herren B) direkt für den Bezirkspokal qualifiziert. Dagegen spielen die jeweils vier Mannschaften von Grün-Weiß Wilsum, Union Lohne, TV Meppen und Blau-Weiß Dörpen (Herren C) sowie die Teams von Vorwärts Nordhorn III, Rot-Weiß Heede, TTC Lähden und Concordia Emsbüren (Herren D) und die Vertretungen von Union Meppen II, SV Bawinkel IV, SV Hoogstede II und Grün- Weiß Wilsum III (Herren E) um den Titel des Siegers im Regionspokal.

Die Mannschaften bei dieser Endrunde kommen aus insgesamt 13 verschiedenen Vereinen, wobei der SV Concordia Emsbüren, der SV Hoogstede und Grün- Weiß Wilsum mit jeweils drei teilnehmenden Mannschaften die meisten Teams stellen.

Helmut Oldeweme
Pokalspielleiter

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Tischtennis Bezirksindividualmeisterschaften Erwachsene

Felix Falge Meisterschaften 27. November 2025 Zugriffe: 435

Mit Maarten Schonhoff, Simon Sommer (beide SV Union Lohne und Philipp Bohlen (SV Blau-Weiß Dörpen) starteten insgesamt 3 Aktive des Tischtennis-Regionsverbandes Ems-Vechte e. V. bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften in der Klasse Erwachsene in Langförden. Die beste Platzierung erreichte Maarten Schonhoff mit Rang 9. Philipp Bohlen und Simon Sommer kamen jeweils auf Platz 28.

Im Auftaktspiel hatte Marten Schonhoff erwartungsgemäß gegen den späteren Zeitplatzierten Janek Hinrichs (MTV Jever) keine Chance und verlor glatt in drei Sätzen. Das zweite Gruppenspiel gegen Alex Oleinicenko (SG Schwarz-Weiß Oldenburg), der im Tischtennis-Rating eine etwas bessere Kennzahl hat, konnte Schonhoff in vier Sätzen gewinnen. Gegen Max Weiß (SV Warsingsfehn) gab es dann im letzten Vorrundenspiel einen Dreisatzsieg. Als Gruppenzweiter gelang die Qualifikation für das Achtelfinale. Hier hatte Schonhoff Lospech und musste im ersten Endrundenspiel gleich gegen den späteren Sieger Nico Schulz vom Oldenburger TB antreten. Erwartungsgemäß siegte der Favorit in drei Sätzen.

Philipp Bohlen spielte in seiner ersten Partie gleich gegen den späteren Gesamtsieger Nico Schulz und hatte keine Chance auf einen Satzgewinn. In der zweiten Begegnung war auch Stanislav Riebel (Elsflether TB) bei der Dreisatzniederlage zu stark. Gegen Philipp Schneider (Osnabrücker SC) konnte Bohlen nach einem 0:2 Rückstand noch zum 2:2 ausgleichen. Er verlor dann im Entscheidungssatz mit 8:11.

In allen Gruppenspielen startete Simon Sommer als Außenseiter. Gegen Tom Schröder(TuS Ekern), Toni Droppelmann (SV 28 Wissingen) und Sedat Bassagaoglu (TuR Eintracht Sengwarden) reichte es nicht zu einem Satzgewinn.

Die beiden Lohner Schonhoff und Sommer verloren im Doppelwettbewerb gegen Tom Schröder/Rafal Kubas (TuS Ekern/SV Grün-Weiß Mühlen ) im Entscheidungssatz.

Philipp Bohlen spielte an der Seite von Jannes Görlich (TTC Staatsforsten) gegen Lukas Welkener/Noah Richter (SF Oesede/SV Harderberg) und verlor in drei Sätzen.

Die drei Teilnehmer des Tischtennis-Regionsverbandes blieben im Rahmen der Erwartungen. Lospech verhinderte bei Schonhoff eine eventuell noch bessere Platzierung. Er verlor seine beiden Spiele gegen die Endspielteilnehmer.

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